St. Michael-Gymnasium als „Schule der Zukunft” ausgezeichnet

Von: jb
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Die Schüler präsentieren mit
Die Schüler präsentieren mit Sylvia Thoma (rechts) und Verena Jansen (links) stolz ihre Urkunden am eigenen Stand. Foto: Julia Bäumler

Monschau. Sich in Biologie mit dem hohen Venn und heimischen Tieren zu beschäftigen, in Kunst Baumhäuser zu bauen, in Erdkunde über Nachhaltigkeit zu diskutieren, in Chemie den Sinn von Pumpspeicherkraftwerken zu erfassen oder in Politik über den Umweltschutz zu sprechen - all das sind Dinge, die die Entwicklung des St. Michael-Gymnasiums in Monschau zur „Schule der Zukunft” unterstützen.

Die Landeskampagne mit dem Titel „Schule der Zukunft - Bildung für Nachhaltigkeit”, an der auch das Gymnasium jetzt teilnahm, wird vom NRW-Umweltministerium, dem Schulministeriums und der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) koordiniert.

Das Projekt begann 2009, und in den folgenden zwei Jahren sollte jede Schule beweisen, warum sie eine Schule der Zukunft sei. Nunmehr wurden insgesamt 418 Schulen aus Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet, die sich während des Projektes als würdige Träger erwiesen und diesen Titel erarbeiteten. Die sechste von 26 Auszeichnungsfeiern fand jetzt in der Alkuinschule in Aachen statt.

14 Schulen aus der Städteregion Aachen und den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg wurden hier ausgezeichnet und erhielten Fahne, Urkunde sowie ein Hausschild, mit dem sie sich als „Schule der Zukunft” repräsentieren können. Das St. Michael Gymnasium erhielt dabei gleich zwei Urkunden und wurde neben der Zertifizierung als „Schule der Zukunft” auch noch als „Netzwerk der Zukunft” im Rahmen der Nationalparkschule Eifel gewürdigt.

Projektleiterin Sylvia Thoma freute sich über den Titel, wies aber auch auf die vielen Bemühungen der Schüler hin, die das Projekt im Unterricht erarbeitet hatten. Auch eine Projektwoche, in der unter anderem der Schulteich aufgearbeitet worden war und Schüler der Sekundarstufe 1 ein „Hexenkräuterlexikon” erstellt hatten, trug zum Erfolg bei. An ihrem Stand präsentierte die Schule auch ihre Projektmappe der Nationalparkschule und das Konzept der „Sozialwirksamen Schule”, das die MGM-Schulfamilie an Höflichkeit, gegenseitigen Respekt sowie Gleichberechtigung erinnert.

Zwei Monschauer Schulen geehrt

Zur Auszeichnungsfeier wurde Sylvia Thoma von einer kleinen Gruppe von Schülern sowie der stellvertretenden Projektleiterin Verena Jansen begleitet. Auch der stellvertretende Bürgermeister Peter Theißen sowie Andrea Compes vom Schulamt der Stadt Monschau, erschienen zu diesem besonderen Anlass in der Alkuinschule. Da, wie berichtet, auch die Heckenlandschule aus Höfen ausgezeichnet wurde, war die Nordeifel gleich zwei Mal als „Schule der Zukunft” vertreten.

Petra Giebel von der NUA lobte alle Schulen, die sich der Herausforderung „Schule der Zukunft” gestellt hätten. Denn dabei handele es sich nicht nur um noch eine Auszeichnung, sondern gehe es darum, Vorbild beim äußerst wichtigen Thema Nachhaltigkeit zu sein. Die Projektlehrerinnen möchten indes auch bei der nächsten Kampagne das MGM wieder ins Rennen schicken und dann den Titel „Schule der Zukunft” bestätigen.
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