St.-Hubertus-Schützen Roetgen: Vera Cremer ist die neue Königin

Von: kfr
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Majestäten unter sich (v. l.): Jungschützenprinzessin Alexandra Ruth, Bezirksschülerprinz Stephan Cosler, Schülerprinz Marco Plum, Schützenkönigin Vera Cremer und die amtierende Königin Uschi Ruth. Foto: Verein

Roetgen. Hurra! Es gibt eine neue Schützenkönigin für die Roetgener St.-Hubertus-Schützenbruderschaft! Zahlreiche Schießsportfreunde waren am vergangenen Samstag zum Schützenfest am Fußballplatz gekommen, um einen neuen Schülerprinzen, eine neue Jungschützenprinzessin und einen neuen Schützenkönig – diesmal wieder eine Königin – zu inthronisieren.

Spannendes Schießen

Bereits um 13 Uhr hatte sich der Verein zu einem Festzug am Haus der noch amtierenden Schützenkönigin Uschi Ruth getroffen, um diese zur Festwiese zu geleiten. Musikalisch wurde der feierliche Umzug von der Roetgener Musikvereinigung und dem Spielmannszug untermalt.

Am Ziel angekommen, begann das spannende Schießen, das sich bis in den Abend hineinzog. Der neue Schülerprinz Marco Plum, der aus einer bekannten Roetgener Schützenfamilie stammt und sein Talent über Generationen vererbt bekam, stand nach dem 25. Schuss fest. Nach 46 Schuss wurde die neue – und bereits amtierende – Jungschützenprinzessin Alexandra Ruth in ihrem Amt bestätigt.

Die neue Schützenkönigin, Vera Cremer, holte dann am frühen Abend den traditionellen Holzvogel von der Stange. Die Schützenkönigin wird am Pfingstsamstag auf dem Ball des Roetgener Vereins in ihrem Amt bestätigt werden. Am folgenden Montag, 5. Juni, lädt der Verein alle Roetgener zu einem Frühshoppen ein.

Jungschützenmeisterin Ursula Huppertz freute sich über das gut besuchte Fest: „Wir erhalten sehr viel Rückendeckung aus der Bevölkerung. Wenn es so weitergeht, super.“ Vom vielbesprochenen „Vereinssterben“ merke man bei den Roetgener Schützen nichts. Viele Jugendliche seien in den letzten Monaten zum Verein gestoßen. Daher würde es möglich, dass man „das Brauchtum nicht aufgeben muss“, so Huppertz.

Auch Freundschaft mit anderen Schützenvereinen schreibt man bei den St.-Hubertus-Schützen groß. So übernahmen die Dedenborner Schützen am vergangenen Samstag den Thekendienst, wofür die Roetgener Schützen bei deren Kirmes den Getränkeausschank leiten werden. „Wenn man gemeinsam redet, klappt das“, resümierte Huppertz. Mit Freude denken die Roetgener Schützen bereits an das nächste Jahr: 2018 feiert der Verein sein 125-jähriges Bestehen.

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