Kesternich - Sportzentrum wird eine Nummer kleiner

Sportzentrum wird eine Nummer kleiner

Von: P. St.
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Platz ist genug auf der Höhe am Ortsrand, wo bislang nur eine Aufstellplatz für das Festzelt hergerichtet wurde.
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So soll das neue Sport- und Kulturzentrum des TSV Kesternich einmal aussehen.

Kesternich. Einen neuen Anlauf unternimmt der TSV Kesternich, um seine rund 520 Mitglieder vom Sinn und Zweck des geplanten Sportzentrums zu überzeugen. Die Planungen laufen bereits seit Jahren, doch auf dem vorgesehenen Grundstück „Auf der Höhe“ ist bislang noch nicht viel passiert, sieht man einmal davon ab, dass hier eine Fläche zur Aufstellung eines Festzeltes hergerichtet wurde, die auch schon häufig genutzt wurde.

Eine überarbeitete Planung sieht jetzt vor, dass dass Projekt eine Nummer kleiner werden soll.

Im Rahmen der anstehenden Jahreshauptversammlung des TSV Kesternich (Freitag, 17. April, 20 Uhr, Gaststätte Jousten) sollen nun Nägel mit Köpfen gemacht werden. Der Vorstand möchte den Mitgliedern einen aktualisierten und detaillierten Kosten- und Finanzierungsplan vorstellen, und hofft, dass es im Anschluss ein positives Votum der Mitglieder geben wird. Für diesen Fall könnte der Verein dann bis zum dritten Quartal 2015 die Baugenehmigung erhalten. Dann könnten auch die Gespräche mit der Gemeinde Simmerath und Banken intensiviert werden, was den Verkauf des jetzigen Sportplatzgeländes betrifft. Hier sollen Baugrundstücke entstehen, die dann zur Finanzierung des neuen Sportzentrum eingesetzt werden.

Unabhängige Einheiten

Die bisherige Dimensionierung des Sportgebietes wurde wie gesagt deutlich zurückgefahren. Bereits vor einem Jahr hatte der Vorstand schon einmal Pläne zum neuen Sport- und Kulturzentrum vorgestellt, die im Kern die Errichtung einer Mehrzweckhalle als Sport- und Festhalle vorsahen. TSV-Vorsitzender Ralf Stollenwerk äußert sich in der jüngsten Vereinszeitschrift „TSV-Echo“ zur neuen Marschrichtung: „Grundsätzlich waren wir von dieser Idee überzeugt, aber leider ist durch die angestrebte Realisierung einer Halle für beide Zwecke der gesamte Baukörper sehr groß und damit nicht finanzierbar geworden.“ Deswegen habe man jetzt noch einmal einen neuen Anlauf gestartet, mit dem Ziel, das neue Sport- und Kulturzentrum doch noch zu verwirklichen. Die wesentliche Änderung besteht darin, dass das Sportzentrum und das Dorfgemeinschaftshaus jeweils unabhängig voneinander eine eigenständige Einheit darstellen. Ralf Stollenwerk: „Diese beiden autarken Systeme harmonisch, flexibel und potent unter einem Dach zu vereinen, ohne die jeweilige Eigenständigkeit aufzugeben, das ist die Kernaufgabe dieses Entwurfs.“

Im Zentrum der Anlage steht das Foyer, das sowohl als Puffer, als auch als Verbindungselement zwischen den beiden Einheiten dient. Das Foyer soll auch den notwendigen Raum für Erweiterungen und Zuschaltungen bieten. Damit könnte auch Raum für größere Veranstaltungen geschaffen werden. Der einfachen Quaderform des Foyers schließt sich ein Vordach an. Dieses Vordach soll für die Zuschauer des Sportplatzes einen großen Gewinn darstellen.

Der Vorsitzende ist überzeugt von der Qualität der neuen Planung: „Durch dieses neue Zentrum entsteht an der Ortsrandlage von Kesternich ein klar strukturiertes, ablesbares und repräsentatives Gebäude, eine Visitenkarte des gegenwärtigen Vereinslebens und zukünftig eine Keimzelle für das Vereinsleben in Kesternich.“

Bei der Hauptversammlung sollen unter Punkt 11 („Bericht und Beschlussfassung zum neuen Sportgebiet“) zunächst Sportzentrum und Sportplatz präsentiert werden, anschließend dann die Herstellungskosten für das Sportzentrum und den Sportplatz sowie dieVorstellung des Finanzierungskonzeptes. Danach sollen die TSV-Mitglieder zur Erstellung des Sportzentrums ein Votum abgeben. Das Konzept zum Dorfgemeinschaftshaus wird zwar in einem Zug mit dem Sportzentrum gemeinsam geplant und entwickelt, ist aber kein Tagesordnungspunkt im Rahmen der TSV-Jahreshauptversammlung.

Dieser Punkt wird unabhängig von der Gesellschafterversammlung der Dorfgemeinschaftshaus GmbH entschieden. Der Termin ist noch offen.

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