Kesternich - Sportwoche des TSV Kesternich: Waffeln, Helfer und buntes Programm

Sportwoche des TSV Kesternich: Waffeln, Helfer und buntes Programm

Von: P. St.
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Auch am Nagelbalken ließ sich das sportliche Geschehen auf dem Rasen während der Sportwoche des TSV Kesternich gut verfolgen. Foto: P. Stollenwerk
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Georg Kaiser sorgte beim irischem Abend im TSV-Sportheim für die passende musikalische Untermalung.

Kesternich. Eine über 20-jährige Tradition wurde bei der Sportwoche des TSV Kesternich diesmal ausgebremst. Wegen behördlicher Auflage konnte der weit über die Region beliebte Duathlon diesmal nicht stattfinden.

Aber es gibt Gesprächsbereitschaft, und vielleicht lassen sich die Schwierigkeiten, hervorgerufen durch die erforderliche Sperrung der Bundesstraße, wieder aus der Welt schaffen.

Doch auch ohne das Highlight Duathlon fehlte es der Sportwoche nicht an Abwechslung. An fünf Tagen trafen sich die große TSV-Familie und deren Gäste wieder bei perfekten äußeren Bedingungen am Sportplatz, um am Geschehen zwischen Grill und allerlei sportlichen Herausforderungen teilzuhaben.

Der Auftakt der Sportwoche mit einem gemeinsamen Schulsportfest der Grundschulen Steckenborn und Kesternich, die ja wegen Veränderungen in der Schullandschaft derzeit einer speziellen Beziehung zueinander stehen, war bereits äußerst vielversprechend. Die Veranstaltungen auf gleich zwei Sportplätzen wurde hervorragend angenommen, was auch die Tatsache beweist, dass nicht weniger als 500 Waffeln den Besitzer wechselten.

Bei diesem sportlichen Ereignis wie auch bei den nachfolgenden Veranstaltungen bis zum Sonntagabend konnten sich TSV-Vorsitzender Ralf Stollenwerk und sein Organisationsteam auf rund 80 freiwilligen Helfer aus den Reihen des Vereins verlassen.

Ein gelungenes Zusammentreffen war auch wieder die gemeinsame Ausfahrt des Radfahrclubs Schweißperle Kesternich mit den befreundeten Zweiradteams aus Strauch, Konzen, Schmidt und Lammersdorf.

Bei der Skatmeisterschaft hatte Lokalmatador Rolf Cremer die Nase vorn, und am Nagelbalken setzte Tim Claßen die gezieltesten Treffer.

Das gemeinsame Frühstück im Sportwoche lockte rund 60 Gäste an, und nostalgische Erinnerungen kamen auf, als sich in einem Fußball-Einlagespiel die ehemaligen Jugendmannschaften der Jahrgänge 1970-72 aus Kesternich und Höfen noch einmal auf dem grünen Rasen trafen. Heute sind die Akteure allesamt gestandene Mittvierziger. „Das war der letzte starke Fußballjahrgang des TSV Kesternich“, erinnert sich Ralf Stollenwerk, der heute wie damals das Tor hütete. Gegen den TV Höfen habe es immer knappe, aber sportlich faire Duelle im Kampf um den Meistertitel gegeben. Auch bei der Neuauflage schenkte man sich nichts, wie auch das knappe Ergebnis (3:2 für Kesternich) unterstrich.

Glück und gute Nerven waren bei der dritten Kesternicher Pokernacht gefragt, die Mika Förster als Sieger verließ. Die gleichen Eigenschaften und dazu noch Orientierungssinn und fahrerisches Geschick waren bei der Jux-Rallye erforderlich, bei der Stefan Henn und Matthias Ullmann als Sieger ins Ziel fuhren.

Die Gäste aus Hürtgen gingen vor Lammersdorf und Kesternich als Sieger des Kleinfeldturniers hervor, und bei den bei den beiden Fußballmeisterschaft in der Kreisliga C und D, jeweils gegen GW Lichtenbusch, hatten die SG Rurberg/Rollesbroich/Kesternich jeweils das Nachsehen. Die Zweite unterlag mit 3:4, die Erste mit 1:3, was deren Chancen auf den Klassenerhalt minimierte.

Ein stimmungsvolles Programm erlebten die Gäste beim irischen Abend. Im als Irish Pub dekorierten Sportheim hätten der TSV und Live-Musiker Georg Kaiser sicherlich noch einige Gäste mehr begrüßt, aber bei Guiness vom Fass und irischem Whisky kam dennoch gute Stimmung auf, ebenso auch beim Quizduell mit kniffligen Wissensfragen in der Pause.

Am Ende zog der 1. Vorsitzende ein positives Fazit der zurückliegenden fünf Tage, während sich sein Blick bereits auf die nächste Sportwoche richtete, die „in einem ganz anderen Rahmen und an anderer Stelle stattfinden könnte.“ Dann soll das neue Sport- und Kulturzentrum mit Kunstrasenplatz auf der Höhe bereits in der fortgeschrittenen Umsetzung sein, und dem Verein im Jahre sein 70-jährigen Bestehens einen kräftigen Schub geben.

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