Sportwoche: Das Unterdorf holt wieder den Straßenmeister-Titel

Von: als
Letzte Aktualisierung:
14745056.jpg
Das „Spiel ohne Grenzen“ war eine Herausforderung für Mensch und Tier. Foto: Alina Schreiber
14744495.jpg
Beim Sackhüpfen mussten die späteren Sieger erstmal den richtigen Takt im Gleichsprung finden.

Kalterherberg. Das 59. Pfingstturnier des SV Kalterherberg bot Publikum und Teilnehmern am vergangenen Wochenende einen sehr unterhaltsamen Mix aus Sport, Spaß und Musik.

Am Donnerstagabend wurde das Spektakel mit dem Pfingstlauf gestartet. Am Freitag ging es dann auch sportlich weiter: Um 18 Uhr begaben sich rund 50 Personen auf Fahrradtour. Man konnte sich zwischen drei Schwierigkeitsstufen entscheiden. Die Gruppe „Jedermann“ fuhr unter der Leitung von Georg Leyens 25 Kilometer durch die idyllische Eifeler Landschaft, während Wolfgang Theissen mit seiner Gruppe „Könner/Trail“ 40 Kilometer auf dem Mountainbike zurücklegte. Die dritte Gruppe verausgabte sich mit Heribert Lunz über rund 60 Kilometer auf dem Rennrad. Seit zehn Jahren ist der Fahrradtreff fester Bestandteil der Kalterherberger Pfingst-Sportwoche.

„Newkasten“ gewinnt Funturnier

Der Ballsport kam beim SV Kalterherberg natürlich nicht zu kurz. 36 Mannschaften stürmten ab 19 Uhr den Platz zum beliebten Funturnier. „Trotz des schlechten Wetters sind alle Mannschaften angetreten“, berichtete Funturnier-Organisator Stefan Schneider. Den Titel des Thekenmeisters errang die Mannschaft „SG Elgebierge“. Den fußballerischen Sieg trug schließlich das Team „Newkasten United“ davon. Die beiden Mannschaften ließen sich dann würdig im Festzelt zu Liedern der 1990er und 2000er Jahre feiern.

Am nächsten Tag ging es mit der traditionellen Straßenmeisterschaft weiter. Dazu wurde das Dorf in fünf Bezirke aufgeteilt: Oberdorf, Monschauer Straße, Unterdorf, Kalterherberg Mitte und Arnoldystraße. Jeder Bezirk stellte zehn bis zwölf Spieler, von denen dann je sechs, inklusive Torwart, gegeneinander auf dem Kleinfeld antraten, bis sich eine Gewinnermannschaft herauskristallisierte. Nach einem spannenden Turnier gewann das Unterdorf und verteidigte damit seinen Titel.

Um den Triumph ordentlich zu feiern, heizte die Coverband „OneWay“ ab 20 Uhr auf dem Pfingstball im Zelt am Sportplatz in Kalterherberg ein. Von Pur bis Ed Sheeran sorgte die Band für einen abwechslungsreichen Mix. „Das Zelt war fast voll und die Stimmung sehr gut“, wie Christian Frohnhoff, Organisator der gesamten Pfingst-Sportwoche, zusammenfasste.

Der neue Tag begann um 11 Uhr mit dem Frühschoppen. Um 14 Uhr startete das „Spiel ohne Grenzen“, an dem elf Mannschaften teilnahmen, die sich aus Cliquen, Vereinen, Sportmannschaften, Straßen und Firmen zusammengefunden hatten. In sieben Spielen stellten die Teams ihr Können unter Beweis. Ob Fußball mit Drehwurm, Tauziehen mit Pferd, Sackhüpfen zu viert oder die Reise nach Jerusalem mit Wasserbehältern statt Stühlen: Der Tag brachte jedermann zum Lachen und sorgte für ein äußerst geselliges Beisammensein.

Als Sieger stieg am Ende die Mannschaft „In der Weide“ auf das Treppchen. Und das zusammen mit „Porkys Freunden“, die die Thekenmeisterschaft für sich entschieden.

Bis tief in die Nacht versammelte sich das halbe Dorf ein letztes Mal im Kalterherberger Festzelt und feierte bis in die frühen Morgenstunden. Fröhliche Blicke in Gedanken an die gelungenen und unterhaltsamen letzten Tage, sowie traurige Mienen, da sich die Woche nun dem Ende zuneigte, wechselten sich zu diesem Zeitpunkt ab.

Traditioneller Abschluss

Auch am Montag, dem krönenden Abschluss, hielt man an bewährter Tradition fest, als der SV Kalterherberg „Pfingsten vergrub“: Neben dem Sportplatz wurden ein Ball und zwei Flaschen Els vergraben, um diese im kommenden Jahr wieder ausgraben zu können. So beginnt bereits jetzt die Vorfreude auf das nächste Pfingsten, wenn das bunte Treiben wieder losgeht.

Christian Frohnhoffs erste Gedanken nach den Feierlichkeiten gelten den Menschen, die das große gemeinsame Feiern erst möglich gemacht haben: „Besonders stolz sind wir im Vorstand auf die vielen freiwilligen Helfer, die sich teilweise Urlaub genommen haben und dazu beitrugen, dass unsere Sportwoche keine reine Sportwoche sondern ein Dorffest für Jung und Alt war.“

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert