Sportlicher Zeitplan bei der Sekundarschule

Von: P. St.
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Vorfreude auf die neue Sekunda
Vorfreude auf die neue Sekundarschule am Hauptstandort Simmerath? Bis Ende November soll die Errichtung der neuen Schulform in der Nordeifel beschlossene Sache sein. Foto: Archiv/P. Stollenwerk

Nordeifel. Viele an Eifeler weiterführenden Schulen tätige Lehrer werden ihre Freizeitaktivitäten in den bevorstehenden Herbstferien etwas zurücknehmen müssen, um dafür verstärkt an ihrer veränderten beruflichen Zukunft zu arbeiten.

Bis Ende November 2012 soll der noch zu gründende Schulzweckverband Nordeifel den Antrag bei der Bezirksregierung auf Errichtung einer Sekundarschule beginnend zum Schuljahr 2013/2014 stellen.

Wesentlicher Punkt des Antrags ist die Erstellung eines pädagogischen Konzeptes, an dem nun mit Hochdruck gearbeitet wird. Der Zeitplan bis zur Antragstellung ist sportlich hoch ambitioniert.

Anfang der Woche fanden sich im Monschauer Rathaus Vertreter der vier Kommunen Hürtgenwald, Monschau, Roetgen und Simmerath ein, um eine mit Fachleuten Projekt- und Arbeitsgruppe aus der Taufe zu heben, die sich mit dem pädagogischen Konzept für die Sekundarschule befassen wird. An dem interkommunalen Treffen in Monschau nahmen neben den kommunalen Vertretern die betroffenen Schulleitungen, Schulpflegschaften und Lehrerräte teil.

Am Freitag findet ein weiteres Treffen der Projektgruppe statt, um den Fahrplan für die kommenden Schul-Intensiv-Wochen festzulegen.

In der Tat sei der Zeitplan „sehr ambitioniert”, sieht auch Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter arbeitsreiche Wochen auf die Beteiligten zukommen, aber sei wichtig, den Eltern, möglichst bald ein umfassendes Konzept vorzulegen. Bei den anstehenden Eltern-Informationsveranstaltungen sollen möglichst keine Fragen mehr offen bleiben, egal ob es sich um die Schülerbeförderung, das Thema Inklusion oder um die auslaufenden Schulformen handele.

Welche Rolle spielt Roetgen?

Den Schulzweckverband Nordeifel sollen die in kommunaler Trägerschaft befindlichen weiterführenden Schulen in Hürtgenwald, Monschau und Simmerath ( Realschule Hürtgenwald, Gemeinschaftshauptschule Hürtgenwald, St. Michael-Gymnasium Monschau, Elwin Christoffel-Realschule Monschau, Gemeinschaftshauptschule Monschau-Roetgen und Gemeinschaftshauptschule Simmerath) bilden.

Noch nicht klar ist, welche Rolle die Gemeinde Roetgen bei der Bildung des Schulzweckverband einnehmen. Immerhin aber unterstützt man die gemeinsame Linie, wie auch diese Woche in einem einstimmigen Ratsbeschluss zum Ausdruck gebracht wurde, nachdem Kämmerer Heinz Mertens dem Rat ausführlich über das interkommunale Arbeitstreffen in Monschau berichtet hatte.

Roetgen möchte sich demnach „aktiv am Gründungsprozess der Sekundarschule Nordeifel” beteiligen.” Außerdem nimmt man an der gemeinsamen Sitzung aller vier Schulausschüsse teil, wo das pädagogische Konzept sowie schulorganisatorische Regelungen vorstellt werden sollen.

Ob Roetgen dann auch dem Schulzweckverband beitreten wird, ließ der Rat allerdings noch offen. Diese Entscheidung soll später fallen. Dann wird es um das Thema Kostenbeteiligung für die Gemeinde gehen. „Das ist für uns ein ganz wichtiger Punkt”, so Bürgermeister Manfred Eis. Die Kommunen Monschau und Simmerath würden Roetgen als Mitglied im Zweckverband, dessen Satzung derzeit erarbeitet wird, gerne sehen.

Bis zum 30. November muss der Antrag gestellt sein

Terminlich eng gestrickt ist der Zeitplan in den nächsten Wochen für die Gründung der Sekundarschule Nordeifel:

Heute tagt erstmals die Anfang der Woche gebildete Projekt- und Arbeitsgruppe, am 25. Oktober findet eine gemeinsame Sitzung der vier Schulausschüsse der Kommunen Hürtgenwald, Monschau, Roetgen und Simmerath statt.

Am 29. Oktober, 30. Oktober, 31. Oktober und 5. November sind Infoveranstaltungen für die Eltern geplant; am 6. November sollen Fragebögen verteilt werden. Diese sollen bis 9. November eingesammelt, am 10. November ausgewertet und die Ergebnisse am 12. November in eine Ratsvorlage eingearbeitet werden.

Am 26. November tagen die Räte in Monschau, Simmerath und Hürtgenwald. Am 26. November soll der Antrag für Errichtung einer Sekundarschule Nordeifel an die Bezirksregierung Köln geschickt werden, damit dieser rechtzeitig bis zum Ende der Antragsfrist am 30. November vorliegt.

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