Monschau - Sporthalle Monschau: Nach der Außenhülle wird nun innen saniert

Sporthalle Monschau: Nach der Außenhülle wird nun innen saniert

Von: hes
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Während die vormals komplett ebenso vollverglaste wie vergammelte Fensterfront der Sporthalle Monschau bereits in neuem Glanz erstrahlt, wurde die Tribüne nur in puncto Beleuchtung, Brandschutz und Rettungswege angepackt. Die Erneuerung von Boden, Bänken und Geländer soll später erfolgen (li.). Dagegen wurde die Renovierung der Umkleide- und Sanitärräume (re.) jetzt vom Projektausschuss mehrheitlich beschlossen. Foto: H. Schepp

Monschau. Von außen sieht sie fast wie neu aus, doch im Inneren atmet die Sporthalle auf der Haag in Monschau noch fast überall den Charme der 70er. Und deshalb will und wird die Stadt Monschau in den kommenden Jahren weiteres Geld in die Sanierung und Ertüchtigung des Innenlebens der früheren Hauptschulsporthalle investieren.

Das beschloss der Projektausschuss am Dienstagabend nach einer ausführlichen Besichtigung der Halle. Dies geschah allerdings ohne die beiden Stimmen der SPD, was deren Sprecher Gregor Mathar so begründete: „Wir haben unsere Zustimmung zu weiteren Maßnahmenpaketen daran geknüpft, dass es Fördergelder für die weitere Sanierung gibt. Da dies nicht der Fall ist und wir eine noch größere Belastung des Steuerzahlers nicht verantworten möchten, lehnen wir alle weiteren Maßnahmen in und an der Sporthalle ab.“

In der gut einstündigen Besichtigung hatte Architekt Peter Kutsch detailliert erläutert, was bislang an Maßnahmen hier erfolgt ist. 1,565 Millionen Euro stehen bislang an Ausgaben zu Buche, in erster Linie für die energetische Erneuerung der Außenhülle mit Wärmeverbundsystem, neuen Türen und Fenstern und Dacharbeiten. Die riesige, blinde und ramponierte Fensterfront wurde entfernt und bis auf 2,50 Meter Höhe aufgemauert.

Die beiden Türen an den Enden der Spielfläche und weitere Brandschutzmaßnahmen machen es künftig möglich, die Sporthalle auch für Großveranstaltungen mit Bestuhlung auf dem (geschützten) Turnhallenboden zu nutzen. In den genannten 1,565 Millionen Euro sind auch bereits 580000 Euro für die Maßnahmen in diesem Jahr budgetiert. „Da stehen Maßnahmen zur technischen Ertüchtigung, Malerarbeiten in der Turnhalle, die Gestaltung des Außengeländes und die Fertigstellung des Behinderten-WC‘s auf dem Programm“, erläuterte Kutsch. Auch der Austausch der verrotteten Beton-Fluchttreppe von der Tribüne aus gegen eine Stahlkonstruktion sowie die kosmetische Erneuerung des Außeneingangs zum Foyer sind schon beschlossen.

Der Projektausschuss hatte nun aber die Entscheidung zu treffen, ob und wie zwei weitere Maßnahmenpakete umgesetzt werden. 310 000 Euro wird als „Paket eins“ eine umfassende Sanierung der sanitären Anlagen und Umkleideräume im Erdgeschoss der Halle kosten; im Paket zwei sind 146 000 Euro für eine Aufwertung der Tribüne (Geländer, Sitzbänke, Boden, Sprecherkabine) veranschlagt. Für die CDU gab Benno Palm die Zusage zur Sanierung der Umkleide- und Duschräume in 2017. „Ob wir das Paket zwei dann auch noch schnüren, möchten wir erst nächstes Jahr entscheiden“, sagte Palm, und dem stimmte auch Claus Sieverding für die Grünen-Fraktion zu. Offen blieb auch noch, ob und wie das Foyer zur Küche und Cafeteria aufgewertet und ob hier ein Sichtfenster zur Halle eingebaut werden kann. Hier möchte man zunächst Angebote einholen und Brandschutzfragen klären.

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