Monschau - Sport und Spiel und ein paar Abschiedstränen im St. Ursula

Sport und Spiel und ein paar Abschiedstränen im St. Ursula

Von: Nicole Jansen
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Sportlicher Wettkampf: In der St. Ursula Realschule Monschau sind die Klassen einer Jahrgangsstufe gegeneinander angetreten. Foto: Nicole Jansen
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Viele Jahre war sie in der Hausaufgabenbetreuung: Christel Schütt-Müller.

Monschau. Schulsport einmal anders: Nachdem in den letzten beiden Jahren der traditionelle „Sport- und Spieletag“ der St. Ursula Realschule in Monschau wetterbedingt ausfallen musste, konnten die jungen Sportlerinnen dieses Jahr mit dem Wetter höchst zufrieden sein.

Bei angenehmen sommerlichen Temperaturen traten in der Turnhalle und vor allem auf dem Schulhof und den oberhalb der Schule gelegenen Sportanlagen die einzelnen Klassen einer Jahrgangsstufe im sportlichen Wettkampf gegeneinander an.

Doch auch der Spaß kam an diesem Tag nicht zu kurz. Einige klassische Disziplinen waren von den Sportlehrerinnen der Schule so fantasiereich abgewandelt worden, dass sie nun keine Chance mehr hätten, als olympische Disziplin anerkannt zu werden, was ihren Spaßfaktor jedoch in ungeahnte Höhen schnellen ließ.

Klasse fünf und neun gleichauf

So konnten sich dann am Ende dieses erfreulich anderen Schulmorgens die Klassen 5a und 9b mit identischem Punktestand stolz den ersten Platz in der Schulwertung teilen. Freuen durften sich aber auch sämtliche Schülerinnen der besten Klasse eines Jahrgangs, denn ihre Leistungen wurden mit einem kühlenden Eis belohnt.

Noch nicht vorbei war dieser Schultag allerdings für die zahlreichen Teilnehmerinnen am Silentiumangebot der Schule, die diesen hausaufgabenfreien Tag auf ihre Art feierten. Sie durften sich an einem von den Mitarbeiterinnen der Schulküche vorbereiteten, reichhaltigen Picknick erfreuen und wurden zudem noch von einigen gerade erst entlassenen Zehntklässlerinnen mit selbst zubereiteten Cocktails verwöhnt.

Etwas besinnlicher wurde es dann zum Ausklang des Nachmittags, als es hieß, von der langjährigen Mitarbeiterin der Hausaufgabenbetreuung, Frau Christel Schütt-Müller, Abschied zu nehmen. In ihren Dankesworten kam die Schulleiterin Frau Spinrath auf deren „besonderen Draht“ zu „ihren Mädchen“ zu sprechen und erinnerte auch an einige Ideen, mit denen sie die Hausaufgabenbetreuung über 40 Jahre hinweg immer wieder nachhaltig bereichert hatte, was sich vor allem auch in dem von ihr entwickelten und bei den Schülerinnen so beliebten Konzept „Raum der Stille“ zeigt.

So war es nicht weiter verwunderlich, dass die für diesen Anlass als Überraschung vorbereiteten Musikbeiträge der Schülerinnen hier und da von einer verstohlen, weggewischten Träne begleitet wurden.

 

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