Simmerath - „Sport ohne Grenzen“: Es gibt noch viel mehr als Fußball

„Sport ohne Grenzen“: Es gibt noch viel mehr als Fußball

Von: ale
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Auf vielfältige Art und Weise konnten sich die Teilnehmer sportlich betätigen und begegnen bei der Veranstaltung „Sport ohne Grenzen“ in Simmerath an der Sekundarschule. Foto: Anneliese Lauscher

Simmerath. Einfach mal mittanzen, wenn man den Rhythmus mitreißend findet, oder auf dem Trampolin herumspringen oder sich mal in den Rollstuhl setzen und Rollstuhl-Hockey ausprobieren – das alles und mehr war möglich bei „Sport ohne Grenzen“ am Samstag in Simmerath.

Eingeladen hatten Streetwork Nordeifel und das Projekt „Wir alle – gemeinsam leben in Monschau und Simmerath“. 15 Vereine nutzten die Gelegenheit, sich vorzustellen und für ihren Sport zu werben. Alle Gäste waren aufgefordert mitzumachen, ausdrücklich waren Menschen mit Handicap und Flüchtlinge willkommen. „Hier findet Begegnung statt“, sagte Lara Brammertz, die Streetworkerin, nicht ohne Stolz, „die Vereine nutzen die Gelegenheit zur Werbung in eigener Sache, und unsere Gäste stellen fest, wie schön es ist, aktiv zu sein.“

Welcher Sport interessiert mich, wo könnte ich mitmachen? Das haben sich womöglich schon viele Menschen gefragt. „Es gibt ja noch viel mehr als Fußball“, meint Anna-Lena Halm vom Projekt „Wir alle“. Da hatte sie allerdings Recht: Eine eindrucksvolle Show boten beispielsweise die Frauen und Männer vom „Centro Cultural Capoeira Sião“ aus Aachen mit ihrer temperamentvollen Tanzdarbietung, gemischt mit Kampfelementen, unterstützt von Trommel und Gesang. Und bei den „Rollis“ durfte man ausprobieren, wie es ist, vom Rollstuhl aus Hockey zu spielen – gar nicht so einfach, regelkonform den kleinen Ball ins Tor zu bugsieren.

Dass die Tänzerinnen und Tänzer von Dash Imgenbroich und aus der Simmerather Tanzwerkstatt keine Mühe hatten, die großen und kleinen Leute zu bewegen, versteht sich fast von selbst: Besonders beim Zumba mussten die meisten nicht zweimal aufgefordert werden, sie ließen sich vom Rhythmus und der Animation einer Vortänzerin mitreißen, tanzten auf dem Schulhof und spürten die Regentropfen nicht.

„Als wir im Simmerather Karnevalszug mit einer inklusiven Gruppe mitgemacht haben, hat uns das gezeigt, wie wir Menschen zusammenbringen und begeistern können“, zeigt Lara Brammertz auf, „das hat so gut funktioniert, dass wir uns ermutigt fühlten, zu dem heutigen Aktionstag einzuladen.“ Sie dankte der Gemeinde Simmerath, der Grenzlandjugend Roetgen und allen beteiligten Vereinen für die Unterstützung.

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