Monschau - Spontane Aktion: Dreigestirn zieht durch die Altstadt

Spontane Aktion: Dreigestirn zieht durch die Altstadt

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Eigentlich sollte es in der Altstadt keinen Umzug geben. Aber dann kam es doch noch anders.

Monschau. Eigentlich sollte in Der Monschauer Altstadt in diesem Jahr gar kein Karnevalszug stattfinden. Das bis zur Sitzung der Vereinsgemeinschaft Karneval (VGK) in Monschau geheim gehaltene und erst dort inthronisierte Monschauer Dreigestirn – seine Tollität Prinz Cäsar I. (Gerd Felser), ihre Lieblichkeit Prinzessin Hermine I. (Herrmann Josef Offermann ) und seine Deftigkeit Bauer Alfred I. (Alfred Wernerus) entschied sich aber spontan zu einem Umzug am Tulpensonntag.

Angeführt von der in schmucken Kostümen gekleideten Prinzengarde, dem prächtigen Dreigestirn mit ihrem liebreizenden Tanzmariechen (Anne Pröpper) , gefolgt von einem internationalen Hofstaat ging es mit viel Musik und textsicher einstudierten Liedchen durch die Gassen der Altstadt. Punkt 14 Uhr setzte sich der „Zug“ von der Sparkasse aus in Bewegung und marschierte lautstark in die verschiedenen Lokalitäten der Stadt ein.

Dort wurden die durstigen Karnevalisten aufs herzlichste begrüßt und mit reichlich Getränken versorgt. Die größtenteils „Karnevals unerfahrenen“ Besucher der Altstadt ließen sich von der ausgelassenen Stimmung mitreißen und wagten ein vorsichtiges „Monschau Alaaf „ mit anzustimmen. Nach mehreren Stunden närrischen Treibens endetet der Zug in der Hofburg des Monschauer Dreigestirns, dem MON-Bistro, wo noch bis spät in die Nacht hinein ausgelassen gesungen, getanzt und geschunkelt wurde.

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