Spiel und Spaß in den Osterferien

Von: awi
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Fahren mit Tretrollern, Waveboards und Einrädern sowie Fußball und Kegeln stehen bei den jungen Teilnehmern der Ferienbetreuung im Konzener Sportpark besonders hoch im Kurs. Das meist trockene Wetter ließ diese Woche viele Spiele draußen zu. Foto: Anne Winkel

Konzen. Viele fröhliche Kinderstimmen tönen über den Konzener Sportplatz „Am Windrad“. Mädchen und Jungen verschiedensten Alters malen, spielen Fußball oder fahren mit Einrädern oder Waveboards. Die Kinder haben Spaß und genießen die Osterferienbetreuung des Fördervereins „Ferienfreizeit Monschau“.

Seit 2011 findet die Betreuung unter Leitung der Pädagogin Marita Delvenne jedes Jahr in den Ferien statt. So auch dieses Jahr in der ersten Osterferienwoche und wiederum im Konzener Sportpark, da die Jugendherberge Hargard, wo die Ferienbetreuung bis 2014 stattfand, sich nach wie vor im Umbau befindet.

54 Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren nehmen die Möglichkeit mit Spiel und Spaß wahr. Die Kinder aus Monschau, Simmerath, Roetgen und Vossenack und einige Flüchtlingskinder finden sich jeden Morgen zwischen 8 und 10.30 Uhr zusammen. Marita Delvenne ist erfreut über die Begeisterung der Kinder: „Die meisten Kinder können es gar nicht erwarten, hierher zu kommen und auf ihre Freunde und auch auf neue Bekanntschaften zu treffen.“

Jeden Morgen vor dem Frühstück setzen sich Betreuer und Teilnehmer zusammen und sprechen über den anstehenden Tagesverlauf. Dabei wird es den Kindern ermöglicht, auch eigene Ideen und Wünsche mit in die Planung einzubringen. Nur sehr wenige Kinder würden das Frühstücksangebot nicht wahrnehmen, erzählt Marita Delvenne und ergänzt: „So sitzen wir jeden Morgen in einer großen Gemeinschaft zusammen.“ Ein tatkräftiges Team von elf Personen unterstützt die Pädagogin. Zum größten Teil setzt sich das ehrenamtliche Team aus sehr jungen Helfern zusammen, die die Ferienbetreuung früher selbst als Kinder erlebt haben und jetzt eine weitere Generation betreuen wollen.

Auch der 25-jährige Student Daniel Mertens ist bei der Ferienbetreuung eine wichtige helfende Hand: Er ermöglicht den Kindern vielfältige Angebote – diesmal in Form eines Kletterkurses –, indem er das Erlernte aus seinem Studium mit in die Betreuung der Kinder einfließen lässt. Diese Unterstützung sei sehr wichtig, wobei die Betreuer aufgrund ihres Alters oft noch an die Arbeit mit den Kindern herangeführt werden müssten, um den richtigen Umgang zu erlernen. „Dass die Kinder sich wohlfühlen, steht für mich im Vordergrund, aber es ist auch wichtig, dass die Betreuer eine schöne Zeit im Sportpark verbringen“, so Marita Delvenne, die sich ihre Ferien ohne die Kinderbetreuung nicht mehr vorstellen kann. Die Zusammenkunft der Kinder solle vor allem die Sozialkompetenzen der Teilnehmer fördern, da der Fundus des Fördervereins zwar durch überschüssiges Geld und Spenden wachse, die Kinder sich die Spielsachen und das Bastel- und Malmaterial aber teilen müssen, so Marita Delvenne.

Auch die Flüchtlingskinder werden von den anderen Kindern freundlich aufgenommen, wie die Leiterin berichtet: „Die Gemeinschaft im Sportpark führt dazu, dass die Flüchtlingskinder sich viel besser verständigen können und von den anderen Kindern bei dem Erlernen der deutschen Sprache unterstützt werden.“

Natürlich ist auch für das leibliche Wohl der Kinder gesorgt. Neben dem Frühstück können die Kinder im Sportpark auch ein warmes Mittagessen zu sich nehmen, das von einem Cateringservice gebracht wird.

Viele der 54 Kinder besuchen die Ferienbetreuung in den Oster-, Sommer- und Herbstferien, weil sie hier Freunde treffen und Spaß und Unterhaltung finden. Es gibt jedoch auch Kinder, deren Eltern auf das Angebot angewiesen sind. Sie können aufgrund ihres Berufes nicht die gesamten Ferien mit ihren Kindern verbringen und nehmen die Möglichkeit der Betreuung von 8 bis 16 Uhr dankend an. Für die berufstätigen Eltern sei die Ferienbetreuung damals überhaupt ins Leben gerufen worden, erklärt Marita Delvenne.

Am Donnerstag endet die diesjährige Veranstaltung, dann fährt die Gruppe ins Monschauer Vennbad. Für diesen Ausflug stellt die Stadt Monschau das nötige Geld zur Verfügung.

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