Spektakuläre Tänze, Sketche und Vorträge bei „Achim und Elke“

Von: nap
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„Konzen Alaaf“ schallte es am Mittwochnachmittag gleich mehrfach durch den Saal. Auch beim Auftritt des Brüderpaars Dominik und Sascha Huppertz mit „Themen, die Konzen bewegen“. Foto: Nadine Palm

Konzen. Das Ortskartell Konzen sowie der TV Konzen als diesjähriger verantwortlicher Verein hatten am Mittwochnachmittag in den Saal der Gaststätte „Achim und Elke“ zum Seniorenkarneval eingeladen. Ortskartellvorsitzender und Conférencier Peter Jung hatte für die Karnevalisten wieder ein breit gefächertes Programm auf die Beine gestellt.

Bei spektakulären Tanzeinlagen, den Liedern der Dorfchronisten sowie mitreißenden Sketchen und einer Büttenrede konnte viel gelacht, geschunkelt und geklatscht werden. Dirigent Bertram Model umrahmte dabei den karnevalistischen Nachmittag mit einer Abordnung seines Musikvereins Eintracht Konzen.

Gestärkt durch Kaffee und Kuchen startete man mit Karnevalsliedern des Mandolinenorchesters Konzen unter der Leitung von Otto Völl in den Nachmittag. Bei den Klängen von Höhnern, Brings und den Bläck Fööss kam schnell Stimmung auf.

Beifall für Kinderdreigestirn

Peter Jung freute sich, „so viele Karnevalsfreunde“ im Saal begrüßen zu dürfen. Das Kinderdreigestirn Prinzessin Marie (Banzet), Bauer Maja (Banzet) und Jungfrau Helene (Braun-Gonzales) marschierten mit Klatschmarsch mit ihrer Prinzengarde auf die Bühne. Mit ihrer Rede ernteten die Mädels lautstarken Beifall. So möchte das Trio die Anzahl der Hitze- und Kältefrei-Tage deutlich erhöhen und aus dem Konzener Sportplatz im Sommer ein Schwimmbad sowie im Winter eine Eislaufbahn zaubern.

In ihrem Karnevalshit wies das Dreigestirn darauf hin, dass ihm ja eigentlich ein Prinz fehle. Jedoch sollte dies mit einer großen Portion Mädels-Power vertretbar sein. Die süßen Tanzmariechen der Prinzengarde (Ronja Förster, Mira Schütt, Alina David, Tammy Hursel, Hannah Jaeckel, Nora-Marie Klauss und Nora Klein) machten ihrem Dreigestirn alle Ehre und verzückten die Besucher in ihren rot-weißen Uniformen. Nach einer kurzen Umzieh-Pause wirbelte das Kinderdreigestirn in ihren Glitzer-Mariechen-Uniformen über die Bühne und beeindruckte mit zahlreichen akrobatischen Einlagen und einer gehörigen Portion Ausdauer und Fitness.

Die Landfrauen Erika Krings, Erika Steinröx, Petra Palm, Iris Kreitz, Anita Offermann, Petra Nickel und Doris Schütt präsentierten den „etwas anderen Charlie-Chaplin-Tanz“. Bei so viel Langsamkeit gab es großen Spaß. Peter Jung sagte lachend: „Ich habe schon gedacht, das wird hier noch Aschermittwoch mit unserer Sitzung.“

Oliver Krings und Daniel Offermann haben mittlerweile als Beamter und Bauarbeiter schon Kultstatus erreicht und verstehen es, ihre Zuhörer mit Witz und Charme für sich zu gewinnen. Beim diesjährigen Seniorenkarneval blieben die Figuren des Bauarbeiters und des Beamten jedoch Zuhause, stattdessen ging es um ein Schachspiel. Hierbei musste einer der Beiden starke Nerven haben, denn sein Gegenüber hatte seine ganz eigenen Regeln, nach denen auch Würfel beim Schachspiel nicht fehlen dürfen.

Unter dem Titel „Trommelposaune“ zeigten Tom Fröhlich, Marius Krings, Julia Huppertz und Jannik Schütt vom Trommler- und Pfeiferkorps, dass man auch mit alten Ofenrohren und einem Paar Schlagstöcke einen virtuosen Rhythmus entfachen kann.

Danach wurde der einzige Gastauftritt im Saal mit Spannung erwartet. Das Kindertanzmariechen der KG Roetgen, Jana Stoffels, hielt Einzug im Saal und entzündete mit ihrer grandiosen Tanzdarbietung ein richtiges Feuerwerk.

Matthias Steffens, Ingrid Alt und Heinz-Hermann Palm hatten den Sketch „Hochzeit im Standesamt“ mitgebracht. „Op platt“ begeisterten Heinz-Hermann Palm und Ingrid Alt als „schwieriges Paar“, welches dem verzweifelten Standesbeamten (Matthias Steffens) den letzten Nerv raubte.

Das Brüderpaar Dominik und Sascha Huppertz betrat als Dorfchronisten die Bühne. Die beiden Brüder erzählten mit Keyboard, Gesang und Trompete von „Themen, die Konzen bewegen“: der Bau des neuen Kindergartens, die angespannte Parkplatzsituation vor dem Dorfplatz an der Sparkasse sowie die neue Telefonzelle vor dem „Eulennest“ an der Grundschule. Zum Abschluss sangen sie mit ihren Zuhörern noch eine Hymne auf ihr Heimatdorf Konzen.

Schlusspunkt mit Karnevalshits

Von einem Klatschmarsch begleitet, stieg Raimund Krings „in de Bütt“. Zunächst als Karnevalsmuffel, dann nach einem fliegenden Kostümwechsel als Karnevalsjeck hatte Raimund Krings mit seiner lockeren, humorvollen Art das richtige Händchen und die Zuhörer schnell in seinen Bann gezogen. Neben Eheproblemen bekamen auch die Kalterherberger wieder „ihr Fett weg“, ehe die Sänger des Kirchenchores St. Peter und Pankratius Konzen mit ihrem Dirigenten, Helmut David, und einigen Karnevalshits den gelungenen Schlusspunkt setzten.

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