SPD will einen Mehrgenerationen-Platz

Von: ess
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Monschau. „Die Spielplätze sind in diesem Jahr in hervorragendem Zustand. Es sind nur Kleinigkeiten zu verbessern”, fasste Vorsitzender Norbert Rader (CDU) im Ausschuss für Sport, Soziales und Jugend das Ergebnis einer umfassenden Spielplatzbereisung wenige Tage zuvor zusammen.

Eine große Baustelle gibt es für die SPD allerdings in Kalterherberg, und zwar den Spielplatz Lehmpol, den es eigentlich schon nicht mehr gibt. Denn die Spielgeräte wurden demontiert und verschrottet, weil sie nicht mehr aktuellen Sicherheitsstandards entsprechen. Der neue Spielplatz soll am Theißbaumweg entstehen, so die Ausführungen der Verwaltung.

Dass die Stadt Monschau viel Geld in die Hand nehmen müsse und auch werde, damit es in absehbarer Zeit in diesem Bereich des Dorfes wieder einen Spielplatz gibt, darüber herrschte im Ausschuss Einmütigkeit. Allerdings machte sich SPD-Fraktionschef Gregor Mathar zum Fürsprecher des Lehmpols. Dort soll nach den Vorstellungen der Sozialdemokraten ein Mehrgenerationen-Platz entstehen.

Antrag angekündigt

Was auch immer den Genossen zu diesem Thema vorschwebt, es soll in einem detaillierten Antrag der SPD-Fraktion Niederschlag finden, den Mathar für die nahe Zukunft ankündigte. Deshalb solle das Terrain Lehmpol nicht vorschnell aufgegeben werden, appellierte Mathar, der das Mehrgenerationen-Projekt über Sponsoren finanzieren will. Alle Kalterherberger Ratsvertreter, so der SPD-Politiker, sollen bald die Köpfe zusammenstecken und beratschlagen, wie das Vorhaben umzusetzen ist.

Bis das soweit ist, so Ausschussvorsitzender Rader und die Verwaltung, rede man aber bei der Mittelvergabe über den neuen Spielplatz Theißbaumweg. Der werde wegen der erforderlichen neuen Spielgeräte ohnehin die finanziellen Möglichkeiten der Stadt übersteigen, so dass man auch für dieses Projekt nach Sponsoren suchen müsse. Arbeit, die man sich nach Auffassung der SPD sparen kann, wenn man am Lehmpol festhält.
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