SPD: Steckenborner sollen neues Bauland nicht einfach abnicken

Von: ale
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SPD-Kandidaten für das Wahljahr (v. li.): Herbert Bachhoven (Direktkandidat), Uwe Zink (Kandidat für den Städteregionsrat), Martina Achterberg (Direktkandidatin), Marc Topp (Vorsitzender) und Gregor Harzheim (Bürgermeister- und Direktkandidat). Foto: Anneliese Lauscher

Steckenborn. Ihren „Marathon” der Versammlungen setzten die Genossinnen und Genossen am Montag fort. In Steckenborn trafen sich die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Strauch-Simmerath, um die Kandidatenliste für die Kommunalwahlen zu komplettieren.

Für Strauch wird Martina Achterberg kandidieren, die seit 31 Jahren der Partei angehört und seit über 20 Jahren Kassiererin des Ortsvereins ist. Für den Wahlkreis Woffelsbach/Hechelscheid, der nach der neuen Aufteilung entstanden ist, kandidiert Herbert Bachhoven. Er ist sachkundiger Bürger im Kultur- und Sportausschuss, in Woffelsbach sehr bekannt und präsent. Und in Steckenborn kandidiert Gregor Harzheim, der auch das Bürgermeisteramt anstrebt.

Gregor Harzheim stellte sein Programm für die Orte Steckenborn, Strauch und Woffelsbach vor: In Strauch sieht er die dringende Notwendigkeit, das Kindergartengebäude zu sanieren. Er fände es sinnvoll, wenn aus den Mitteln des Konjunkturprogramms II hier Geld eingesetzt würde. Die Situation der Vereine sei in Strauch „auch nicht so komfortabel”, und er könnte sich vorstellen, dass man den Vereinen später auch Räumlichkeiten im Kindergartengebäude zur Verfügung stellen würde.

Für Steckenborn wünscht er sich, dass die Meinung der Bürger vor der Ausweisung neuer Wohnbauflächen ernst genommen werde. „Mit Bürgerbeteiligung ist nicht nur ein Abnicken der Pläne der Verwaltung gemeint”, so Harzheim. Das Gebiet zwischen Wolfsgasse, Auf der Höhe und Hechelscheider Straße scheint ihm wegen des deutlichen Widerstands der Anlieger nicht geeignet. Er würde neues Baugebiet in Ortsrandlage bevorzugen und als Bürgermeister neue Gespräche mit der katholischen Kirche in Angriff nehmen, die die Eigentümerin solcher Grundstücke ist.

Dass nun in Woffelsbach auch etwas passieren wird - gemeint sind Maßnahmen zur Entwicklung des Jugendtourismus - freut Gregor Harzheim sehr. Für ein „Jugenddorf”, das an der Woffelsbacher Bucht entstehen soll, werden gravierende Veränderungen Voraussetzung sein. Auch hier möchte Gregor Harzheim das Gespräch mit den Betroffenen suchen, auch mit den Dauercampern, „für die der Rursee zu ihrer zweiten Heimat geworden ist”.
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