SPD kritisiert: Über Schwimmhalle zu schnell entschieden

Von: P. St.
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Für die einzelnen Ortsteile will die SPD Monschau Schwerpunkte setzten: v. li.: Wahlkampf-Organisator Werner Helgers, Vorsitzende Brigitte Olschewski, Bürgermeisterkandidat Gregor Mathar und Uwe Zink, der Kandidat für das Amt des Städteregionsrates. Foto: P. Stollenwerk

Monschau. Dass die Erneuerung der Schwimmhalle in Monschau ein drängendes Problem ist, steht auch für die SPD Monschau außer Zweifel, allerdings hätten sich die Sozialdemokraten eine intensivere Debatte gewünscht, wie die Parteispitze jetzt bei der Vorstellung ihres Wahlprogramms betonte.

Bürgermeister-Kandidat Gregor Mathar spricht von einer „einsamen Entscheidung”, und die Parteivorsitzende Brigitte Olschewski vermisst nicht nur den Verlust des Spaßbades sondern auch eine Kosten-Nutzen-Gegenüberstellung.

Auch die Standortfrage ist ihrer Meinung nicht ausreichend diskutiert worden, denn ein Schwimmzentrum auf Haag oder gar eine gemeinsame Lösung mit der Nachbarkommune Simmerath hätten geprüft werden müssen. Die Bürgermeinung sei in dieser Frage nicht ausreichend berücksichtigt worden.

Bauhof in den Dörfern einsetzen

Auf der Haag verfolgt die SPD auch noch weitere Ziele: An der Hauptschule solle zu deren Standortsicherung ein sportdidaktisches Zentrum eingerichtet werden. Dies und die Sanierung der Sporthalle könnten ein weiteres Standbein darstellen.

Die Haag wäre nach Meinung der SPD auch der ideale Platz für ein Blockheizkraftwerk, wo die Bürger nicht nur ihren Grünschnitt abliefern könnten sondern auch Restabfälle aus dem Stadtwald verwertet werden könnten.

Das Wahlprogramm der SPD Monschau hat auch alle Ortsteile im Blick. So solle der städtische Bauhof wieder dort eingesetzt werden, wo er seine ureigenen Aufgaben zu erfüllen habe, nämlich auf den Dörfern. Dieser Einsatz solle nicht, wie im Augenblick der Fall, „nur unter Wahlkampfdruck” geschehen.
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