SPD: Keine Alternative zur Zusammenarbeit der Kommunen

Von: ani
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Neuer Termin und „alte“ Genossen. Beim ersten Neujahrempfang der Simmerather SPD zeichnete Vorsitzender Siegfried Peeters (3.v.l.) langjährige Parteimitglieder aus. Winfried Dick (l.) und Stephan Kaever (Bildmitte) gehören der SPD 25 Jahre an und Günter Waldeck (2.v.l.) ist schon seit 50 Jahren Mitglied bei den Sozialdemokraten. Foto: A. Hoffmann

Simmerath/Rollesbroich. Knapp 50 SPD-Mitglieder begrüßte Siegfried Peeters, Vorsitzender des Simmerather Ortsverbandes, am Donnerstagabend in der Gaststätte „Zum Nationalpark“ zum ersten Neujahrsempfang der Simmerather Sozialdemokraten.

„Ich freue mich auch darauf, in diesem schönen Rahmen einige verdiente Mitglieder unserer Partei zu ehren“, erklärte Siegfried Peeters zu Beginn. Zunächst wurden Heinz Robert Topp und Oliver Wolks für ihre zehnjährige Zugehörigkeit geehrt. Die silberne SPD-Nadel nebst entsprechender Urkunde nahmen danach Stephan Kaever, Josef Lauscher und Winfried Dick für ihre 25-jährige Mitgliedschaft in Empfang.

Walter Lauscher und Günter Waldeck gehören der Partei 50 Jahre an und wurden von Peeters mit der goldenen Ehrennadel der SPD ausgezeichnet. Die Juso-Vorsitzende Alina Offermann stellte den Anwesenden in einem kurzen Vortrag die „Nachwuchs-Abteilung“ der Simmerather Genossen vor, die bei zahlreichen Aktionen mitgewirkt hatte.

Fraktionsvorsitzender Gregor Harzheim bedankte sich beim Juso-Team für die geleistete Arbeit und ließ das letzte Jahr Revue passieren: Das Ergebnis der Kommunalwahl sah er mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Leider hat die CDU wieder die absolute Mehrheit errungen, die sie durch die für mich nicht nachvollziehbare Unterstützung durch die Grünen noch verstärkt hat“, erklärte er.

Bei der Bürgermeisterwahl habe man mit dem Resultat von Stephan Kaever ein respektables Ergebnis erzielen können „und zudem konnten wir im Gemeinderat die Anzahl der Sitze von acht auf zehn steigern“. Überaus erfreulich sei zudem, dass man neben Marc Topp in Rollesbroich nun auch in Lammersdorf mit Franz-Josef Hammelstein einen weiteren Ortsvorsteher stellen kann. Stolz sei man auch darauf, mit Norbert Brewer den 2. stellvertretenden Bürgermeister aufweisen zu können.

Zur Situation der Grundschulen merkte Gregor Harzheim an: „Es wird schwer werden, die vier Grundschulen in Simmerath zu erhalten. Unsere Position ist dabei klar: Wir sind für den Erhalt möglichst aller Schulstandorte.“ Harzheim hob auch die Notwendigkeit hervor, alle Gebiete in Simmerath an das schnelle Internet anzuschließen. „Da müssen wir schauen, ob es Möglichkeiten gibt, Gelder zur Verfügung zu stellen.“

Harzheim sprach auch die Zusammenarbeit und das momentane „Betriebsklima“ zwischen den Kommunen Monschau und Simmerath an. „Hier haben wir leider einen traurigen Höhepunkt erreicht. Offensichtlich findet die Kommunikation leider nur vor Gericht in Münster statt“, resümierte Harzheim und erklärte weiter: „Es geht nicht darum, Monschau daran zu hindern, sich weiter zu entwickeln.“

Verdrängungswettbewerb

Letztlich sei aber durch Gutachten belegt worden, dass ein Verdrängungswettbewerb drohe. „Allerdings führt auch keine Alternative an der Zusammenarbeit der beiden Kommunen vorbei“, erklärte Harzheim. Zum geplanten Fahrrad-Kompetenzzentrum in Kalterherberg merkte er an: „Wenn die Städteregion dafür Geld zum Fenster rauswerfen will, dann gönnen wir das Monschau selbstverständlich.“

Am Ende kam Gregor Harzheim noch auf die von Franz-Josef Hammelstein vor Weihnachten initiierte Sammelaktion für die Langschoß-Flüchtlinge zu sprechen und meinte in Richtung des Lammersdorfer Ortsvorstehers: „Mein voller Respekt – das war eine ganz tolle Aktion“.

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