Spannung in der Dunkelheit: Sternenwoche in der Rureifel

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Blick in die Weiten des Universums: die Milchstraße über dem Rursee. Foto: Andy Holz

Rureifel. „Die Rureifel – … unendliche Weiten …“, würde Harald Bardenhagen sagen, wenn er Captain Kirk wäre. Der Initiator der Astronomie-Werkstatt auf Vogelsang eröffnet mit „Sterne ohne Grenzen“ sonntags die diesjährige Sternenwoche in der Rureifel. In die Veranstaltung eingebunden sind die vier Kommunen Heimbach, Nideggen, Hürtgenwald und Kreuzau.

Von Sonntag, 16., bis Samstag, 22. Oktober, finden täglich abenteuerliche und abwechslungsreiche Abendveranstaltungen statt. Gegen eine kleine Aufwandsentschädigung sind Einheimische wie Gäste und ganz besonders Kinder eingeladen, die in den Herbstferien bei Dunkelheit noch etwas Spannendes mit ihren Eltern erleben möchten.

Am Montag geht es um den Wolf im Nationalparktor in Nideggen, der keine Kinder und Großmütter verspeist. Dr. Christine Thiel-Bender wird über den Wolf, seine Biologie und seine Wanderwege erzählen.

Der Dienstag in dieser Woche ist dem Vollmond gewidmet. Jeder Mond hat einen eigenen Namen und ein besonderer Mond war in diesem Jahr der „Blutmond“, den man so erst wieder in 600 Jahren sehen wird. Das und vieles mehr erfahren die Teilnehmer auf der Wanderung zu den schönsten Aussichten in Schmidt.

Am Mittwoch öffnet dann das Burgenmuseum des Kreises Düren die Pforten. Aber diesmal nur im Kerzenschein, ein spannender und vielleicht etwas anderer Workshop für die ganze Familie.

Am Donnerstag steht ein Tier im Mittelpunkt, das ganz unauffällig seit 1981 hier im Hürtgenwald wieder angesiedelt wurde. Inzwischen ist er, Meister Bockert (Biber), kaum noch zu übersehen und ein fleißiger Landschaftsentwickler für den Naturschutz – und das nachts.

Am Freitag geht es bei Dämmerung hinein in die Drover Heide. Eine ganz besondere und einzigartige Naturlandschaft der Region. Die fachkundige Begleiterin wird über nächtliche Aktivitäten und herausragende Schönheiten dieses Fleckchens schützenswerter Erde informieren. Was man da wohl für Tiere hört oder sieht?

Am Samstag gibt es das Angebot „Nachts im Jugendstilkraftwerk“ in Heimbach. Wie das Kraftwerk funktioniert und was es an Besonderheiten ausweist erfährt man in der abendlichen Führung. Danach geht es auf einer kleinen Fackelwanderung zum Heimbacher Stausee, wo Kartoffeln aus dem Feuer geholt werden und genüsslich der Abend und die Sternenwoche ausklingen gelassen wird.

Zu allen Veranstaltungen sind wettergerechte Kleidung und festes Schuhwerk empfohlen, ebenso wie Taschenlampen.

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