Spannender Infotag: Celine hat viel über die Haut gelernt

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Früher war der Alltag viel arbeitsaufwändiger. Wer Licht haben wollte, konnte nicht einfach auf den Schalter drücken, sondern musste eine Petroleum-Lampe anzünden. Das und vieles mehr haben die Kinder der Höfener Grundschule beim Infothekentag gelernt.

Höfen. Der Mensch verliert in seinem Leben 50 Kilogramm Hautschuppen, weil sich die Haut ständig erneuert. An heißen Tagen verdunstet unser Körper bis zu zehn Liter Wasser. Und woraus besteht Schweiß? Welchen Sinn hat das Schwitzen? Warum verändert ein Bluterguss seine Farbe?

Diese und viele andere Fragen kann die Viertklässlerin Celine Bürschgens beantworten. Zum Ende ihres Vortrags über die Haut führte sie einen selbst gedrehten Film vor, der alle Informationen noch einmal zusammenfasste.

Am Montag war Infothekentag in der Heckenlandschule in Höfen. Ein halbes Jahr hatten die Kinder des Spezialkurses „Infotheken” aus den Klassen 3 und 4 an ihren Referaten gearbeitet. Das Thema durften sie sich aussuchen: Pyramiden, die Feuerwehr Höfen, Katzen, Pferde, Hamburg mit dem HSV, Erdmännchen, Hawaii, das Gehirn, die Antarktis, die Allianz-Arena oder die Geschichte des Porsche 911 bereiteten sie vor.

Die anderen Kinder der Schule wählten in verschiedenen Räumen die Vorträge aus, die sie interessierten. Oder sie besuchten den Spezikurs „Mathe für Knobelasse” um selbst ihr Können auszuprobieren mit kniffligen Aufgaben am Tangram, Sudoku oder Geobrett.

Bereits vor den Vorträgen durften Eltern und Großeltern in der Klasse 2 eine Uhrenausstellung mit selbst gestalteten Uhren und ein Museum besuchen. Alle Familien hatten dafür alte Familienschätze beigesteuert.

Die Zweitklässler forschten über alte Bügeleisen, Milchkannen, Zylinder oder Gebetbücher und erstellten zu allen Dingen einen Steckbrief. Viele Kinder staunten, wie arbeitsaufwändig das alltägliche Leben früher war.

Sie stellten auch fest, dass die Gegenstände von früher zwar nicht so praktisch und zeitsparend waren wie die heutigen strombetriebenen. Aber sie erfuhren auch eine höhere Wertschätzung. Alles wurde zum großen Teil mit der Hand hergestellt. Selten wurde etwas weggeworfen. Viel wurde repariert und an nächste Generationen weiter gegeben. Die Umwelt wurde weniger vermüllt und mehr geschützt als heute.
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