Monschau - Spannende Musikauswahl in Perfektion dargeboten

Spannende Musikauswahl in Perfektion dargeboten

Von: Josef Schreier
Letzte Aktualisierung:
rotarybild
Eine besondere Atmosphäre schuf das Rotary-Konzert in der Aukirche Monschau: Das Orchester und die Solisten befanden sich mitten im Publikum. Foto: Josef Schreier

Monschau. Ein besonderes Konzerterlebnis erfüllte die Monschauer Aukirche: Zum zweiten Mal lud der Rotary Club Monschau-Nordeifel zu einem Sinfoniekonzert in die Altstadt ein. Wie schon zwei Jahre zuvor war die weite Halle des Kirchenraums bis zum letzten Platz gefüllt.

Das große Interesse war sicherlich zum großen Teil von den humanitären Zielen des Veranstalters motiviert, denen auch die Begrüßungsansprachen galten.

So erläuterte Willi Braun, der Präsident der Nordeifeler Rotarier, das Bestreben des Clubs, der verbreiteten Resignation, dass man „doch nichts tun kann”, keinen Raum zu geben, sondern durch konkretes und gezieltes Engagement gesellschaftliche Randgruppen aufzufangen, die durchs soziale Netz zu fallen drohen.

Eine solche Gruppe sind entwicklungsgestörte und behinderte Kinder. Für sie wurde im Klinikum Aachen das Sozialpädiatrische Zentrum aufgebaut, dem die Einnahmen des Monschauer Benefizkonzerts zugute kommen werden.

Andrea Prym, die Vorsitzende des Förderverein dieses Zentrums, sprach den Veranstaltern einen herzlichen Dank aus, in den auch die katholische Gemeinde Monschau mit eingeschlossen wurde, die die Aukirche für das Konzert kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. Ein Dank galt nicht zuletzt der Bürgermeisterin von Monschau, Margareta Ritter, die als Schirmherrin der Veranstaltung fungierte und auch ihrerseits in ihrer Ansprache der Initiative der Rotarier ein großes Lob zollte.

Dankbarkeit und Anerkennung aller Redner galt aber natürlich vor allem den Musikern des Abends. Wiederum war das Orchester des Aachener Standorts der Kölner Musikhochschule bereit, ein umfangreiches und differenziertes, exklusiv auf diesen Abend abgestimmtes Programm ohne Gage darzubieten.

Unter der Leitung von Prof. Herbert Görtz vermochte das Ensemble, zusammen mit vielen Solisten, in gleicher Weise zu überzeugen, wie dies schon zwei Jahre zuvor der Fall gewesen war. Diesmal war die Auswahl der Musikstücke vielleicht sogar eine Spur ausgefallener, aber um so spannender.

Der gesamte Abend wäre musikalisch darüber hinaus wohl am besten nach zwei Akzenten zu ordnen, nämlich einmal den dargebotenen Arien aus Opern und Oratorien von Georg Friedrich Händel und andererseits dem Cellokonzert von Robert Schumann, das den Abschluss bildete.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert