Sozialstiftung Simmerath: Menschen in Not bleiben nicht allein

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Wechsel bei der Sozialstiftung: In einer kleinen Feierstunde wurden nun bisherige Kuratoriumsmitglieder verabschiedet und neue Mitglieder willkommen geheißen

Simmerath. Die im Jahr 2009 gegründete Sozialstiftung Simmerath fördert soziale Zwecke auf dem Gebiet der Gemeinde Simmerath. Insbesondere hat sie sich der Förderung, Hilfe und Unterstützung von psychisch kranken Menschen, kranken Kindern und hilfebedürftigen alten Menschen verschrieben, aber auch Familien, die durch Schicksalsschläge in Not geraten sind, können unterstützt werden.

In einer kleinen Feierstunde wurden nun bisherige Kuratoriumsmitglieder verabschiedet und neue Mitglieder willkommen geheißen. Der Vorsitzende der Stiftung, Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, begrüßte zusammen mit Dr. Hartmut Wiechmann vom Stiftungsvorstand die neuen Kuratoriumsmitglieder Günter Scheidt aus Eicherscheid, Petra Motter aus Simmerath, Daniel Wiegand aus Eicherscheid und Franz-Josef Hammelstein aus Lammersdorf, allesamt Ratsmitglieder des Rates der Gemeinde Simmerath, die nach der Kommunalwahl 2014 per Ratsbeschluss gewählt worden waren.

Vorschläge für Spenden machen

Die Wahl der übrigen drei Mitglieder des Kuratoriums, die kein kommunalpolitisches Mandat innehaben dürfen, erfolgte durch die Stifterversammlung. Dies sind Raimund Löhrer aus Strauch, Dietmar Thelen aus Simmerath und Bettina Fricke aus Monschau. Zum Vorsitzenden des Kuratoriums wurde Raimund Löhrer gewählt, zum stellvertretenden Vorsitzenden des Kuratoriums Günter Scheidt.

Verabschiedet mit einem herzlichen Wort des Dankes für ihre verantwortungsvolle Mitarbeit in der Sozialstiftung wurden Claus Brust und Ulrich Offermann. Der Dank des Vorsitzenden galt auch dem ausgeschiedenen Mitglied Gregor Harzheim, der wegen anderweitiger Verpflichtungen an der Sitzung nicht teilnehmen konnte.

Für Fragen, Anregungen, Spendenwünsche und –vorschläge stehen der Vorstand sowie Monika Johnen, Leiterin des Sozialamtes der Gemeinde Simmerath, gerne zur Verfügung. Nach entsprechender Anerkennung durch das Finanzamt sind die der Stiftung zufließenden Spenden und Zustiftungen nach den Bestimmungen des Einkommenssteuergesetzes abzugsfähig.

Von den erfolgreichen Maßnahmen der Stiftung in den vergangenen Jahren wurde berichtet. Seit Aufnahme der Tätigkeit im Jahre 2011 wurden bereits zahlreiche Zuwendungen geleistet, unter anderem an beide Simmerather Senioreneinrichtungen, an das Jugendcafé, an die Selbsthilfegruppe für Krebskranke Simmerath, an den Ambulanten Hospizdienst Südkreis Aachen, die Simmerather Grundschulen, aber auch an Familien, die aufgrund besonderer Situationen einer finanziellen Zuwendung bedurften.

Seit dem Jahre 2012 wurden drei Seniorenveranstaltungen für alle Simmerather Bürger, die in dem jeweiligen Jahr 75 Jahre alt wurden, mit großem Erfolg angeboten. An den einzelnen Veranstaltungen nahmen jeweils 120 bis 140 Personen teil. Die nächste Seniorenveranstaltung soll am 7. Mai stattfinden.

Großes Engagement zeigt auch Leonie Lepers aus Rott, die sich gemeinsam mit einem Kreis von Ehrenamtlern um die in Simmerath lebenden Flüchtlinge und dabei insbesondere um die Flüchtlinge auf Langschoss kümmert. Neben ihrem persönlichen Einsatz hat sie bisher circa 4000 Euro an Spenden eingeworben, die dann, organisiert über die Sozialstiftung, für die Flüchtlinge verwandt wurden. So wurden Lernbücher für den Deutsch-Unterricht auf Langschoß, der täglich angeboten wird, angeschafft.

Außerdem wurden Fahrräder gesammelt, die mit den Spendenmitteln repariert und gewartet sowie mit Fahrradschlössern versehen wurden.

Ebenfalls konnten Flüchtlinge, die sich sportlich betätigen, mit Sportbekleidung und –schuhen ausgestattet werden. Es soll ein Fußballplatz instand gesetzt und mit Fußballtoren versehen werden.

„Jede geleistete Spende hilft bei der Umsetzung der Ziele unserer Sozialstiftung Simmerath. Die sinnvolle und satzungsgemäße Verwendung der Gelder ist garantiert. Dabei werden Spenden, die mit dem Verwendungszweck ‚für Flüchtlinge in der Gemeinde Simmerath‘ versehen sind, auch nur für diesen Zweck verausgabt“, so Bürgermeister Hermanns.

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