Sozialstiftung Simmerath: Hilfe jenseits der Pflicht der Gemeinde

Letzte Aktualisierung:

Simmerath. Wenn das Geld gegen Ende des Monats immer knapper wird und beispielsweise das Schulessen der Kinder nicht mehr bezahlt werden kann, weil das Einkommen einfach nicht zum Leben reicht, oder aber das Schicksal hart zuschlägt und Menschen in finanzielle Nöte bringt, dann springt die Simmerather Sozialstiftung ein.

Seit 2009 setzt sich die Sozialstiftung Simmerath in enger Abstimmung mit dem Sozialamt für die Förderung und Umsetzung gemeinnütziger Ziele innerhalb der Gemeinde ein. Dabei übernimmt sie ausdrücklich keine Aufgaben, die zu den Pflichtaufgaben der Gemeinde im Sinne der Gemeindeordnung gehören. Ein anonymer Spender hatte damals der Gemeinde Geld vermacht, mit der Auflage, es für gemeinnützige soziale Zwecke sinnvoll zu verwenden.

Beispiele der Hilfe

Das zur Verfügung stehende Geld wird zum Beispiel für den jährlich stattfindenden Seniorennachmittag verwendet, zu dem alle 75-Jährigen mit einer Begleitperson zum geselligen Beisammensein mit Musik, Kaffee und Kuchen eingeladen werden. In diesem Jahr durfte sich darüber hinaus der Verein Jugendaktiv Simmerath e.V. über 640 Euro für die Renovierung der Küche freuen. Auch Schulessen für Kinder der Offenen Ganztagsschule in der Gemeinde Simmerath wurden in Härtefällen bezahlt.

Des Weiteren standen der Sozialstiftung zweckgebundene finanzielle Mittel für die Flüchtlingsarbeit zur Verfügung, von denen der Arbeitskreis Langschoss 2000 Euro und das Café International Imgenbroich 1000 Euro für den Einsatz eines Kleinbusses zur Beförderung der Simmerather Flüchtlinge erhielt. Aus diesen zweckgebundenen Mitteln erhielten auch die ehrenamtliche Initiative Kontakt Lammersdorf 500 Euro für die Ausrichtung eines Festes im Rahmen des Familienwandertages der evangelischen Kirchengemeinde Monschauer Land sowie das Franziskus-Gymnasium Vossenack 550 Euro für die Ausrichtung eines Sommerfestes.

Vorschläge machen

Um Menschen in Not unterstützen zu können, ist die Sozialstiftung Simmerath auf Vorschläge angewiesen. Wer Bedürftige kennt, die sich scheuen, Hilfe anzunehmen, kann sich gerne mit dem Vorsitzenden der Sozialstiftung, Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, oder seinem Stellvertreter Dr. Hartmut Wiechmann in Verbindung setzen.

Auch Monika Johnen, Leiterin des Sozialamtes der Gemeinde Simmerath, steht unter der Telefonnummer 02473/607127 oder E-Mail: monika.johnen@gemeinde.simmerath.de gerne als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Natürlich können sich in Not geratene Menschen auch gerne direkt an die Sozialstiftung wenden.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert