Mützenich - Sommerturnier der Kaltblüter: „Riesen“ mit kräftigen Beinen

Sommerturnier der Kaltblüter: „Riesen“ mit kräftigen Beinen

Von: Corinna-Jasmin Kopsch
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„Der Bodenbebt in Mützenich“: Wenn die Kaltblüter mit ihren Reitern den Rasen unter die kräftigen Huge nehmen, keinnt die Begeisterung bei den zahlreichen Zuschauern keine Grenzen. Foto: Corinna-Jasmin Kopsch

Mützenich. Die Idee, die vor vielen Jahren aus einer Laune heraus entstand, zieht inzwischen Jahr für Jahr zahlreiche Zuschauer an. Das Kaltblutrennen, das im Rahmen des Großen Sommerturniers beim Reitverein St. Georg Mützenich zu sehen war, fand in diesem Jahr bereits zum 31. Mal statt.

„Wir hätten nie gedacht, dass das Rennen einmal so beliebt sein wird“, erzählt Ingo Scheffen, 1. Vorsitzender bei St. Georg Mützenich. Neben den Showvorführungen der Kaltblüter ist das Rennen das Highlight des Samstagabends beim Sommerturnier. Die Zuschauer sind immer wieder beeindruckt von den großen und kräftigen Kaltblutpferden.

„Ich wusste gar nicht, wie schnell sie rennen können“, ließen sich Stimmen unter den Zuschauern vernehmen, die in diesem Jahr das erste Mal dem Rennen beiwohnten. „Die Pferde zeigen hier die Bandbreite ihres Könnens“, zeigen sich andere begeistert.

Vor dem Rennen zeigten die „Riesen“ mit den kräftigen Beinen beim Showprogramm, was sie alles können. Verschiedene Fahrvorführungen, eine Kaltblutquadrille und das beliebte Eifelpolo standen in diesem Jahr auf dem Programm.

Beim Eifelpolo treten zwei Mannschaften gegeneinander an, und versuchen, den großen Ball in das gegnerische Tor zu bugsieren. Dabei zeigen die Kaltblüter, dass sie durchaus wendig und schnell sind. Zur Freude aller ging das Spiel am Ende unentschieden aus. Anschließend traten beim Kaltblutrennen unter dem Motto „Der Boden bebt in Mützenich“ je zwei Reiter/innen mit ihren Pferden gegeneinander an. Wer bei der Runde um den Rennplatz schneller im Ziel war, erreichte die nächste Runde. Manche konnten sich deutlich gegen den Gegner durchsetzen, bei einigen Zweikämpfen war es sehr knapp, und nur der genaue Blick der Richter entschied, wer aus dieser Runde als Sieger hervorging.

Katharina Steffens konnte mit ihrem Pferd Peggy das diesjährige Rennen für sich entscheiden. Andreas Carls mit Ivo erreichte den zweiten Platz.

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