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„SiMoRo“-Projekt will Simmerath, Monschau und Roetgen näher zusammen bringen

Von: ale
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Lars Harmens, Mario Haas und Jens Alberts stellten das neue Projekt vor, an dem Vereine und sonstige Veranstalter demnächst sicher aktiv mitwirken werden.

Eicherscheid. „SiMoRo“ heißt das Projekt, das die Kommunen Simmerath, Monschau und Roetgen auf einer Plattform zusammenbringen will. Die neue Internetseite wurde am Dienstagabend im Rock-Café der Eicherscheider Tenne vorgestellt.

Ausgehend vom Simmerather Generationen-Beirat haben sich junge Männer der Idee verschrieben, dass eine dorfübergreifende Kooperation vonnöten sei, dass es zahlreiche Themen gibt, die sinnvollerweise gemeinsam besprochen werden müssten. Und ganz wichtig: Terminplanung sollte nicht an den Grenzen des eigenen Ortes aufhören, sondern hier sei eine Abstimmung mit Nachbarorten oft sehr hilfreich.

Die Initiatoren haben den Verein „SiMoRo e.V.“ gegründet und die betreffenden Ortskartellvorsitzenden, die Ortsvorsteher und Vertreter der Vereine eingeladen. Im Rock-Café der Tenne trafen sich nahezu 40 Personen, unter ihnen die Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und Manfred Eis sowie Hermann Mertens als Vertreter der Monschauer Bürgermeisterin Margareta Ritter.

Lars Harmens, der im Gewerbeverein Simmerath als Koordinator für Marketing tätig ist, hat den jungen Verein und seine Pläne unterstützt; er übernahm zunächst die Moderation des Abends. Er sei Aachener und habe allmählich verstanden, was Kultur in der Eifel ausmache: „Die Vereine und ihre Aktivitäten. Wer in einen Verein eingebunden ist, ist Teil des gesellschaftlichen Prozesses.“ Er habe sich davon überzeugt, dass hier „ein paar junge Kerle“ mit Elan ein Projekt entwickelt haben, dass zu einer öffentlichen Kommunikationsplattform werden könne. „Sie haben die Seite selbst konzipiert und programmiert. Die jungen Menschen hoffen, dass Sie diese Idee mittragen“, sagte Lars Harmens.

Mario Haas stellte die neue Internetseite www.simoro.de vor, die einen kompletten Veranstaltungskalender von Monschau, Roetgen und Simmerath enthält. Er erklärte die Funktionsweise und die Möglichkeiten der Komplettierung und Gestaltung. Jens Alberts verdeutlichte, wie die Daten gepflegt werden. Jeder „User“, das ist das entsprechende Ortskartell bzw. ein Vorstandsmitglied aus einem Verein, kann seine Daten eingeben und eventuell verändern. Aber nur seine eigenen, wie Jens Alberts auf die besorgte Anfrage einiger Anwesenden mitteilte.

Auch werden keine E-Mail-Adressen an Außenstehende weitergegeben; man müsse keine Angst haben, dass die Mitwirkung an dieser Seite eine Flut von Werbung zur Folge hätte. Die Veranstaltungsorte kann man in einer hinterlegten Karte finden, Fotos können zur Veranschaulichung eingegeben werden. „Wir sind ein Verein, der das Ehrenamt unterstützt und der sich dafür einsetzt, dass Veranstaltungstermine koordiniert werden“, schloss Jens Alberts seinen Vortrag.

Lebhafte Diskussion

Eine lebhafte Diskussion mit vielen Fragen folgte; aus allen Orten kamen Anregungen. Besonders die etablierten Großveranstaltungen wie beispielsweise das Rurseefest gehörten beizeiten in den Kalender, meinten die Anwesenden. Auch wichtige Jubiläen, die vielleicht erst in zwei Jahren gefeiert werden, könnten jetzt schon eingetragen werden.

Eicherscheids Ortsvorsteher Günter Scheidt sprach aus, was die meisten dachten: „Ich finde, es ist eine großartige Sache, was die Jungs da angepackt haben.“ Es würde auch sicherlich der Kommunikation dienen, wenn man sich einmal am Anfang des Jahres in dieser Weise träfe, da war man sich einig. Zukunftsmusik ist zurzeit noch der Wunsch von SiMoRo, die Plattform auf andere Gemeinden des Altkreises Monschau auszudehnen: Vossenack und Schmidt sollten irgendwann auch dazugehören.

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