Simmeraths Grundschulen sind bis 2016 gesichert

Von: P. St.
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Simmerath. Die vier Simmerather Grundschulen Lammersdorf, Simmerath, Steckenborn und Kesternich können weiterhin für die Zukunft planen. Zwar lässt sich der Rückgang der Schülerzahlen nicht wegdiskutieren, aber die Verluste sind nicht so eklatant, dass einer der vier Standorte gefährdet wäre.

Diese Feststellung konnte am gestrigen Abend auch der Generationen-, Schul- und Sozialausschuss der Gemeinde Simmerath treffen, der sich in seiner zweiten Sitzung mit der Entwicklung der Schülerzahlen in der Gemeinde Simmerath bis zum Schuljahr 2015/2016 beschäftigte.

Im laufenden Schuljahr 2009/2010 besuchen insgesamt 639 Schüler die vier Grundschulen; zum Schuljahr 2015/16 wird die Zahl nach jetzigem Stand der Statistik bei insgesamt 498 Schülern liegen.

Die Verwaltung hat bei ihrer Aufstellung nicht die Auflösung der Schulbezirke zum 1. August 2008 berücksichtigt, die den Eltern bekanntlich die Möglichkeit gibt, eine Grundschule frei zu wählen. Von dieser Wahlmöglichkeit jedoch, dies zeigt das Anmeldeverhalten für das kommende Schuljahr, haben die Eltern bislang aber so gut wie keinen Gebrauch gemacht. Die Anmeldungen wurden fast ausnahmslos in den bisherigen Schulbezirken vorgenommen.

Nach der Auflistung bleiben die Schülerzahlen in der Gemeinschaftsgrundschule Kesternich und der katholischen Grundschule Simmerath zwischen 2010 und 2016 relativ konstant.

An der Gemeinschaftsgrundschule Lammersdorf zeigt dagegen die Kurve nach unten. Die Zahl von derzeit 191 Schülern wird zum Schuljahr 2015/16 bis auf 125 absinken, was bedeutet, dass auch dann nur noch sechs statt bisher acht Klassen gebildet werden können.

An der Gemeinschaftsgrundschule Steckenborn bleiben die Schülerzahlen zunächst bis zum Schuljahr 2012/13 konstant. Dann erfolgt ein größerer Rückgang, und es kann nur noch eine Eingangsklasse gebildet werden, wobei im Schuljahr 2014/15 die Zweizügigkeit bereits wieder hergestellt werden kann.

Trotz des Rückganges der Schülerzahlen zieht die Verwaltung ein insgesamt positives Fazit. Die Grundschulen Lammersdorf, Simmerath und Steckenborn können vorerst zweizügig fortgeführt werden und in späteren Jahren dann einzügig. Für die Grundschule Kesternich wird festgestellt, dass die Schülerzahlen bis zum Jahr 2015 für den Fortbestand der Einzügigkeit mit vier Klassen ausreichen.

Und noch ein eindeutiges Signal hat die Verwaltung vernommen, dass der Fortbestand der vier Simmerather Grundschulen auch von Seiten der Schulaufsicht außer Frage steht. Sowohl für die Grundschule Steckenborn als auch für die Grundschule Kesternich ist die Besetzung der jeweils vakanten Schulleiterstelle von der Bezirksregierung ausgeschrieben worden. Für beide Positionen liegen inzwischen auch Bewerbungen vor.
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