Simmerather Krankenhaus: „Müttern auch in Zukunft helfen”

Von: unserem Redakteur Heiner Schepp
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Simmerath. „Heute ist ein guter Tag für diese Region und ihre Menschen”, legte sich der Landtagsabgeordnete Axel Wirtz bei seinem Besuch in Simmerath fest. Dabei ging es auch im die Zukunft des Krankenhauses.

Und noch ehe Nordrhein-Westfalens Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Karl-Josef Laumann (CDU) darlegte, wie diese aussehen könnte, sprach der Christdemokrat aus Stolberg von einer „sehr guten Perspektive für den Standort Simmerath, für die Mitarbeiter des Hauses und für alle Patienten”.

„Wir wollen und werden dieses Krankenhaus weiter betreiben, das sind wir den Zellitinnen, von denen wir vor elf Jahren dieses Haus übernommen haben, schuldig, und das sind wir auch der Bevölkerung hier schuldig”, sagte Malteser-Geschäftsführer Wolfgang Brauers.

Es gelte nun, das Haus zu verändern, die Maßgabe dabei: „Was braucht die Bevölkerung?” Der anstehende Veränderungsprozess werde „nicht ohne Schmerzen” verlaufen, aber man werde, so Brauers, „den Auftrag und die Herausforderung annehmen - im Verbund mit allen, die um der Sache Willen an einem Strang gezogen haben und dies auch weiter tun werden”.

Simmeraths Bürgermeister Hubert Breuer dankte Minister Laumann „für die klare Aussage zum Fortbestand des Krankenhauses Simmerath. Damit können Mitarbeiter, Ärzteschaft und Bevölkerung beruhigter in die Zukunft blicken”, sagte Breuer. Der Bürgermeister machte aber auch keinen Hehl daraus, „dass der Verlust der Geburtshilfe, wenn er denn eintreten sollte, sehr schmerzt”. Gemeinsam mit dem Krankenhaus, den Kinderärzten der Region und den Hebammen müsse man sich Gedanken machen, „wie auch in Zukunft den Müttern geholfen werden könne, die für eine Entbindung nicht weit fahren möchten oder können”, sagte Breuer.

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