Simmerath - Simmerather Frühjahrsmarkt: Eis und Fidget Spinner kommen gut an

Simmerather Frühjahrsmarkt: Eis und Fidget Spinner kommen gut an

Von: Max Stollenwerk
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Softeis stand bei den Besuchern des Simmerather Frühjahrsmarktes hoch im Kurs. Bei sommerlichen Temperaturen kam diese Erfrischung gerade recht. Foto: Max Stollenwerk
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Voll „in“: Der achtjährige Louis und seine Familie haben sich gleich mit mehreren Fidget Spinnern, einem neuen Trend-Spielzeug, eingedeckt. Foto: Max Stollenwerk

Simmerath. Lange Schlangen beim Softeis und den Simmerather Eisdielen, viele Besucher am Marktsamstag und ein trendiges neues Spielzeug: Das waren drei Dinge, die den traditionellen Simmerather Frühjahrsmarkt in diesem Jahr geprägt haben.

Zur Markteröffnung am Samstag, bei der einige Fahrgeschäfte und Imbissstände bereits ihre Tore öffneten und ihre vielfältigen Angebote präsentierten, spielte abends die Coverband „One Way“ vor dem Simmerather Bistro Bierbaum. Dabei lockten die sehr milden Temperaturen zahlreiche Gäste in das Ortszentrum von Simmerath. Bei Oldies, Evergreens und aktuellen Hits aus den Charts, stand einer erfolgreichen Markteröffnung nichts mehr im Wege.

„Zum Glück hatten wir zur Markteröffnung nach sieben Jahren endlich noch mal gutes Wetter, so dass die Veranstaltung richtig Spaß gemacht hat“, zeigte sich nicht nur Lothar Brewer, Betreiber des Simmerather Bierbaums und Organisator der Veranstaltung, erleichtert. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf, und die Stimmung war sehr friedlich“, sagte Brewer, der die Veranstaltung nun bereits zum 14. Mal auf die Beine stellte.

Am Marktsonntag, der ebenfalls mit reichlich Sonne und hohen Temperaturen aufwartete, startete das Geschäft dagegen schleppend, während am nahe gelegenen Rursee großer Andrang herrschte und eine kühle Erfrischung sehr willkommen war. Viele Stände konnte man so in Ruhe besuchen und mit den Händlern ins Gespräch kommen. Selbst auf der Hauptstraße gab es immer wieder größere Lücken im Besucherstrom, und Parkplätze waren leicht zu finden.

„Ich bin zum ersten Mal in Simmerath dabei und bis jetzt läuft es ganz gut“, zeigte sich Vincenzo Adinolfi aus Bad Marienburg zufrieden. An seinem Verkaufstand gab es sogenannte Fidget Spinner zu kaufen, ein neues Trend-Spielzeug, das es in verschiedenen Bauformen gibt. In der Mitte befindet sich ein Kugellager. Die äußeren Flügel werden mit Gewichten versehen und anschließend zwischen Daumen und Zeigefinger genommen, um durch Drehen eine Rotation zu erzeugen. Auf jeden Fall kam das Spielzeug, besonders bei den jungen Besuchern, gut an.

Mindestens so gut liefen die Geschäfte bei Softeisverkäufer Hubert Palm. „Es ist zwar schon fast zu warm, aber die Geschäfte laufen bis jetzt gut“, sagte Palm, bevor er das nächste Softeis zapft. „Der Simmerather Markt ist eine schöne Veranstaltung, zu der ich in jedem Jahr gerne komme“, so Palm, vor dessen Eiswagen sich eine lange Schlange bildete.

Eine besondere Attraktion war auf dem Rathausplatz zu sehen: Dort zogen drei als Clowns verkleidete Damen die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Sie waren von der niederländischen Stiftung MiMakkus, die es sich als Ziel gesteckt hat, mit solchen und anderen Aktionen, Menschen mit kognitiven Problemen oder Lernschwierigkeiten anzusprechen, den Kontakt und die Kommunikation zu verbessern, um so deren Lebensqualität zu verbessern.

Weniger Andrang herrschte indes bei den zahlreichen Anbietern von Socken, Jeans, Pullovern und anderen Textilien, die bei den sommerlichen Temperaturen nicht sehr hoch im Kurs standen. Sie mussten dann auf das Geschäft am Marktmontag hoffen.

Auch Marktmeister Manfred Prinz, der dieses Amt mittlerweile seit 16 Jahren innehat, machte einen entspannten Eindruck: „Ich freue mich, dass wir so schönes Marktwetter haben, und hoffe nun, dass alles reibungslos verläuft und es keine Unfälle gibt.“ Für die knapp 270 zu vergebenden Stellplätze habe er im Vorfeld 360 Bewerbungen erhalten, so dass circa 100 Absagen verschickt werden mussten. Doch dann muss Prinz schon weiter, um zu sehen, ob auf dem Marktgelände, auf dem durchschnittlich um die 20 000 Besucher an den drei Tagen erwartet werden, alles nach Plan abläuft.

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