Simmerath verabschiedet langjährige Gemeindemitarbeiter

Von: cro
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Erhielten große Anerkennung für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum beziehungsweise ihre lange Tätigkeit in der Gemeinde: Bernd Röhrlich, Berti Lauscher, Kurt Förster, Brunhilde Schröder, Albert Paustenbach und Werner Hammerschmidt (vorne v.l.). Dankende Worte äußerten (hinten v.l.) André Koll, Roger Nießen, Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und Manfred Nellessen. Foto: Rose

Simmerath. Bedienstete der Gemeinde stünden im Fokus der Bürger, so Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, und daher sei es ein guter Brauch, „verdiente Mitarbeiter“ auch öffentlichkeitswirksam zu verabschieden. Aus diesem Anlass traten Berti Lauscher und Kurt Förster noch einmal in nicht dienstlichem Auftrag den Weg ins Rathaus an.

Berti Lauscher hat zum 31. Mai vergangenen Jahres – und zwar auf den Tag genau – nach 30-jähriger Tätigkeit ihre Arbeit bei der Gemeinde Simmerath beendet. Sie war als Gemeindebotin 18 Jahre für die Zustellbezirke Rurberg und Woffelsbach zuständig, ab Oktober 2002 nur noch für Rurberg.

Der gelernte Tiefbaufachmann Kurt Förster aus Steckenborn zählte über 15 Jahre zu den verdienten Gemeindearbeitern. Seit Mitte 2003 war Förster stellvertretender Bauhofleiter, nachdem die vier kleinen Bauhöfe in der Gemeinde zusammengelegt wurden. Sein Dienstantritt datiert auf den 16. April 1999 beim damaligen Bauhof Simmerath. „Kurt, vielleicht finden wir für Dich noch eine andere Tätigkeit, bei der Du uns mit deiner Kompetenz helfen kannst“, sagte Bürgermeister Hermanns als Zeichen der Anerkennung.

Kein Weg zu weit

„Er war kein guter, nein, er war ein sehr guter Hausmeister“, hielt Hermanns hinsichtlich der Verabschiedung von Albert Paustenbach aus Strauch fest – mit ihm verlasse ein „echter Hochkaräter“ die Gemeinde. Paustenbach übernahm zur Jahrtausendwende nach 20 Jahren beim Bauhof Simmerath das Amt des Schulhausmeisters für gleich drei Grundschulen. In Kesternich, Simmerath und Steckenborn habe er nach Aussagen Hermanns „mit Sicherheit Spuren hinterlassen bei Kindern, Eltern und Lehrern“.

Ab 2003 übernahm Paustenbach obendrein die Betreuung des Gebäudes an der Bickerather Straße 1. „Dir war kein Weg zu weit, keine Zeit ungünstig, Du warst auch samstags unterwegs“, fasste Hermanns die Tugenden Paustenbachs aus über 34 Jahren Beschäftigung bei der Gemeinde zusammen. Seine Arbeitsverhältnis endet offiziell zum Ende des Monats.

Berti Lauscher, Kurt Förster und Albert Paustenbach kommen zusammen auf 154 Arbeitsjahre im öffentlichen Dienst.

Neben wehmütigen Verabschiedungen sprach Bürgermeister Hermanns auch drei Ehrungen aus: Jeweils 25 Dienstjahre dürfen sich Brunhilde Schröder, Bernd Röhrlich und Werner Hammerschmidt in ihre Vita schreiben. Schröders silbernes Jubiläum geht auf den 1. März 2014 zurück. „Gemeindeboten sind Menschen an vorderster Front, sie dürfen gute und müssen schlechte Nachrichten überbringen“, so Hermanns, und Schröder habe das als „richtige Botin für Kesternich stets souverän“ gemacht.

Unter anderem „gefragtes Fingerspitzengefühl“ als Ordnungshüter im Sommer am Rursee-Zentrum habe der Rurberger Bernd Röhrlich in den vergangenen 25 Jahren stets gezeigt.

Gemeindemitarbeiter wie Werner Hammerschmidt aus Simmerath stünden „ständig unter öffentlicher Beobachtung im Dienst“ und seien so wichtige Vertreter der Gemeinde, die in den letzten Jahren stetig mehr Aufgabenbereiche bekommen hätten. Der Bürgermeister stellte daher stolz fest: „Unsere Grünflächen und Friedhöfe sind durchweg sauber.“

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