Monschau - Silvesterfeuerwerk ist in der Monschauer Altstadt verboten

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Silvesterfeuerwerk ist in der Monschauer Altstadt verboten

Von: Max Stollenwerk
Letzte Aktualisierung:

Monschau. Feuerwerk gehört zu Silvester genauso dazu wie „Dinner for one“ oder Bleigießen. Dies gilt jedoch nicht für den Kernbereich der historischen Monschauer Altstadt, da die Gefahr hier zu groß ist.

Aus diesem Grund hat der Monschauer Haupt- und Finanzausschuss wieder eine Allgemeinverfügung beschlossen, die das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen in der Silvesternacht untersagt. Gemeint sind alle Feuerwerkskörper der Klasse II (Kleinfeuerwerk, zum Beispiel Raketen, Schwärmer, Knallkörper, Batterien, etc.).

Da es immer häufiger einen leichtfertigen Umgang mit pyrotechnischen Gegenständen gebe, komme es zu einem erheblichen Gefahrenrisiko für Personen, aber auch für die mittelalterliche Bausubstanz, heißt es in dem Erlass. „Wir reden zwar in jedem Jahr aufs Neue über dieses Thema, aber damit ist nun mal eine Riesengefahr verbunden“, meinte Monschaus Ortsvorsteher und Ausschussmitglied Georg Kaulen.

Er warb um Zustimmung zu der vorgeschlagenen Allgemeinverfügung und berichtete, dass sie „im Großen und Ganzen eingehalten wurde, seitdem es so geregelt ist“. Da der Kernbereich der Monschauer Altstadt fast ausschließlich aus historischen Gebäuden bestehe, sei eine andere Regelung nicht möglich, um eine Gefahr für Personen und Gebäude zu vermeiden. Die enge Bebauung und die Beschaffenheit der Gebäude würden das Brandrisiko zusätzlich erhöhen und böten ein sehr großes Schadenspotenzial durch das Übergreifen eines Brandes auf ein Nachbarhaus, wenn die Silvesterraketen eine Temperatur von bis 2000 Grad Celsius erreichen.

Damit das Silvesterfeuerwerk dennoch abgebrannt werden kann, wurde eine Alternative geschaffen. Als Ausweichmöglichkeit kann in der Silvesternacht der Parkplatz Burgau (nicht überdachter Bereich) genutzt werden. An diesem Platz werde das Gefahrenpotenzial erheblich minimiert, aber dennoch biete er den Einwohnern und Touristen die Möglichkeit, ein Feuerwerk in der Nähe des Ortskerns abzubrennen. Parken ist dort während dieser Zeit nicht möglich. An den Zufahrtsstraßen zum und im Stadtkern selbst werden an markanten Stellen, wie zum Beispiel dem Marktplatz oder am Gerberplatz, entsprechende Hinweisschilder aufgestellt. Im Ausschuss gab es eine einstimmige Zustimmung zu der Allgemeinverfügung, die erstmals im Jahr 2010 erlassen wurde.

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