Sieben Tage und sieben Stationen in 72 Minuten

Von: Robert Flader
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Präsentation vor malerischer Kulisse: Produzent Mirko Graf (Mitte), Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns (l.) und Sebastian Lindt freuen sich über den neuen Film „Meine Reise durch den Nationalpark Eifel”. Foto: Robert Flader

Simmerath-Rurberg. Wenn Mirko Graf über seine Beziehung zur Natur spricht, dann spielt seine Heimat Chemnitz (damals Karl-Marx-Stadt) in der früheren DDR eine ganz besondere Rolle. „Auch früher bin ich in meiner alten Heimat schon durch die schönsten Gebiete gewandert, zu Fuß oder mit dem Hundeschlitten”, sagt der TV- und Video-Produzent und wirft einen verträumten Blick über den Rursee.

Doch die alte Heimat, sie spielt in seinem aktuellen Projekt keine Rolle. Graf lebt seit vielen Jahren in der Region und verband vor wenigen Wochen sein liebstes Hobby mit seinem Beruf. Das Ergebnis ist der 72-minütiger Dokumentarfilm „Meine Reise durch den Nationalpark Eifel”, der in sieben Kapiteln sieben verschiedene Stationen in der Nordeifel unter die Lupe nimmt. „Es gibt so viele interessante Dinge, die selbst viele Einheimische gar nicht kennen”, sagt der Natur-Fan.

Ein Teil davon, der erste, widmet sich dem Rursee („Rund um den Rursee”) und beginnt mit einem Rundflug über den zwischen 1934 und 1938 entstandenen Talsperrensee, der lange Zeit der größte seiner Art in Deutschland war.

„Der Film soll in erster Linie informativ sein. Ich will die Dinge so aufzeigen, wie sie wirklich sind”, sagt der Produzent, der in den vergangenen Jahren bereits für verschiedene öffentlich-rechtlich und private TV-Sender Projekte übernahm. Bedeutet mit anderen Worten: „Kein Kino, sondern die Realität der Region.”

Der Produzent in der Hauptrolle

In jeweils einem Kapitel widmet sich der Chemnitzer einem bestimmten Aspekt im Nationalpark. Beginnend mit einer Wanderung von Rurberg nach Woffelsbach entlang des Obersees, über einen Segeltörn, Nachtangeln in Einruhr, einer Fahrt mit der Rurtalbahn, geht es auch auf eine Pferderanch in Steckenborn oder in die Simmerather Salzgrotte. Immer im Bild - Mirko Graf, Produzent und Schauspieler in Personalunion. Wie gesagt, Hobby und Beruf. Eine Einheit.

Dabei wirft der 39-Jährige, der als Wanderer, als nichtsahnender „Touri” gewissermaßen, selbst die Hauptrolle spielt, auch einen Blick auf die Historie der Region - und die Tierwelt. „Der Film ist für Leute gemacht, die vielleicht noch nie hier waren, sich umfassend über den Nationalpark informieren und ihn erkunden wollen.”

Die offizielle Filmpremiere von „Meine Reise durch den Nationalpark Eifel” findet am Dienstag, 31. August, ab 20 Uhr im Antoniushof in Simmerath-Rurberg statt.
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