Simmerath - Seniorenstift Seliger Gerhard erweitert seine Kapazitäten

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Seniorenstift Seliger Gerhard erweitert seine Kapazitäten

Von: P. St.
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Der Grundstein am Erweiterungsbau des Seniorenstifts Seliger Gerhard in Simmerath ist gelegt. Philipp Hünersdorf von der Artemed-Gruppe, Einrichtungsleiter Thomas Pulwey und Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns (v. re.) legen mit Hand an. Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. Die aktuelle Tageszeitung, die Ausführungspläne des Architekten, etwas Kleingeld und ein gereimter Spruch durften nach alter Tradition nicht fehlen, als die fein verlötete Kupferrolle in den Grundstein für den Erweiterungsbau des Seniorenstiftes Seliger Gerhard in Simmerath eingelassen wurde.

Am Dienstag fand in der Eifeler Frühlingssonne ganz offiziell die Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau direkt neben der Eifelklinik statt, der 38 neue Pflegeplätze für Senioren bereit halten wird. Die ersten Plätze in dem zweigeschossigen Gebäude, das im November 2015 fertig gestellt sein soll, sind bereits vergeben. 20 Plätze sind für die allgemeine Pflege vorgesehen, und 18 Plätze für an Demenz erkrankte Menschen. Der Zeitplan für das 3,5 Milllionen-Projekt ist sportlich, konnte doch wegen des zähen Winters erst mit Verzögerung gestartet werden. Der langgestreckte Bau zur Quadfliegstraße hin erhält eine Verbindung zum jetzigen Stift mit seinen bereits 54 Plätzen.

Überall in Simmerath wird der- zeit gebaut. Da zieht die auch die Artemed-Gruppe mit, zumal ein Ende des Bedarfs an Pflegeplätzen nicht in Sicht ist.

Philipp Hünersdorf von der Unternehmensgruppe Artemed Pflegezentren, die 2007 gegründet wurden und inzwischen 500 Plätze vorhält, erinnerte daran, dass die Malteser als damaliger Träger des Stifts und des Krankenhauses bereits vor zehn Jahren mit dem ersten Bauabschnitt den Grundstein für die jetzige Erweiterung gelegt hätten.

36 Einzelzimmer und ein Doppelzimmer stehen hier künftig zur Verfügung. Die ersten Überlegungen gingen dahin, das vorhandene Gebäude aufzustocken, dann aber entschied sich Architekt Mark Uhmeier doch dafür, in der Breite zu planen, auch wenn einige Parkplätze dafür geopfert werden müssen.

„Die Gesundheitsgemeinde Simmerath wächst und gedeiht weiter“, freute sich Hünersdorf, der weiteren Bedarf an Pflegeplätzen vor Ort erkannte.

Neben der Erweiterung der Fachbereiche der Eifelklinik und dem Neubau des benachbarten MedAix-Gesundheitszentrums folgt nun eine dritte große Investition innerhalb von zwei Jahren.

Die Stärkung der Gesundheitsgemeinde Simmerath ist auch ganz im Sinne von Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns. Bislang verfüge Simmerath über zwei Senioreneinrichtungen mit insgesamt 134 Plätzen (Seliger Gerhard 54 und Stadtresidenz 80).

Damit liege die Gemeinde Simmerath, was die Versorgung mit vollstationären Pflegeplatzen betreffe, vergleichsweise im guten Mittelfeld. Durch den Erweiterungsbau erhöhe sich die Zahl auf 172 Pflegeplätze. Gerade mit der Schaffung der 18 Demenz-Pflegeplätze in einem geschützten Umfeld werde ein weiteres qualifiziertes Angebot unterbreitet, sagte Hermanns

„Unser Ziel ist es, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern oder zumindest trotz weiter voranschreitender Krankheit zu erhalten. Hierzu tragen eine speziell auf das Krankheitsbild abgestimmte Tages- und Lebensgestaltung sowie die Architektur des Hauses bei. Auf dem Marktplatz, einem zentralen, lichtdurchfluteten Raum findet das Gemeinschaftsleben statt. Hierzu gehören z. B. Musizieren, Backen und das gemeinschaftliche Essen“, so Einrichtungsleiter Thomas Pulwey.

Nach der Grundsteinlegung war dann noch Gelegenheit mit Mitarbeitern, Bewohnern und Gästen den Tag der Grundsteinlegung zu feiern.

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