Nordeifel - Selbsthilfegruppe bietet jetzt auch Kontaktmöglichkeiten an

Selbsthilfegruppe bietet jetzt auch Kontaktmöglichkeiten an

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Nordeifel. Wer über gelegentliche Schmerzen klagt, hat es gewiss nicht leicht. Wer unter dauerhaften Schmerzen und Beschwerden leiden muss, sieht sich in vielen Dingen mit Einschränkungen, Unverständnis und vielen offenen Fragen konfrontiert.

Neben Arthrose und rheumatoider Arthritis zählt die Fibromyalgie zu den häufigsten Formen der rheumatoiden Erkrankungen (nach einer Studie der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie sind bis zu 3 Prozent der Bevölkerung davon betroffen; davon 90 Prozent Frauen). Das Fibromyalgie-Syndrom wird vielfach auf eine Fehlfunktion des zentralen Nervensystems zurückgeführt, bei der die Betroffenen überempfindlich auf Schmerzen reagieren.

Oft werden die Beschwerden als Muskelkater bzw. Sehnenschmerzen beschrieben. Besonders häufig sind auch die Gelenke in Mitleidenschaft gezogen. Als wesentliche Begleiterscheinungen empfinden die Patienten starke Erschöpfung, Muskelsteifheit, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Restless-Legs-Syndrom und depressive Stimmung. Die Fibromyalgie, was aus dem Griechischen übersetzt „Muskel-Faser-Schmerz“ heißt, verursacht schwerpunktmäßig Beschwerden an den Übergängen von Sehnen und Muskeln. Die geäußerten Symptome werden häufig durch seelische Belastungen verstärkt, stellen aber keine psychische Erkrankung im eigentlichen Sinne dar.

Seit dem Frühsommer 2016 hat sich unter der Leitung des ehemaligen Sonderschullehrers Jürgen Siebertz aus Lammersdorf eine Selbsthilfegruppe etabliert, der inzwischen circa 40 Personen angehören. Bei den monatlichen Treffen werden von den Teilnehmern erprobte Linderungsmöglichkeiten vorgestellt und brauchbare Tipps gegeben.

Mit beginn des neuen Jahres bietet die Selbsthilfegruppe Fibromyalgie Simmerath (SFS) die Möglichkeit an, direkt mit anderen Betroffenen dieser unberechenbaren Krankheit in Kontakt zu treten. Hierbei gilt es zu beachten, dass sich diese kostenlosen Beratungen vorwiegend am Erlebnisfeld des Beraters oder der Beraterin orientieren. Sie sind weder medizinischer Natur, noch können sie einen Arztbesuch ersetzen.

Wer diesen kostenlosen und unverbindlichen Info-Dienst der SFS in Anspruch nehmen möchte, erhält unter Telefon 02473/7917 weiterführende Kontakthinweise.

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