Sekundarschule startet nun doch gleich in Simmerath

Von: hes
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Die Sekundarschule Nordeifel s
Die Sekundarschule Nordeifel soll nun doch gleich am Standort Simmerath starten, dort wo heute noch die Hauptschule ist. Foto: Stollenwerk

Nordeifel. Die Sekundarschule Nordeifel soll nun doch direkt am Standort Simmerath, im heutigen Hauptschulgebäude starten. Dies hat ein interkommunaler Schulausschuss der Gemeinden Hürtgenwald, Roetgen und Simmerath sowie der Stadt Monschau am Donnerstagabend den jeweiligen Räten empfohlen.

Parallel zum Hauptstandort der neuen Schule in Simmerath wird ein zweizügiger Teilstandort der Sekundarschule ebenfalls ab 2013/14 am Schulzentrum in Hürtgenwald-Kleinhau eingerichtet.

In Änderung der von den Bürgermeistern im August vorgeschlagenen Standortfrage werden die Elwin-Christoffel-Realschule Monschau und die Gemeinschaftshauptschule Monschau-Roetgen bis 2018 in Monschau auslaufen. Die Schüler der verbleibenden fünf Jahrgänge an der Hauptschule Simmerath wechseln bereits zum kommenden Schuljahr 2013/14 zur Hauptschule auf der Haag in Monschau.

Konzept und Elternbefragung

Ob ab dem Schuljahr 2015/2016 die verbleibenden Real- und Hauptschulklassen in einem der beiden Monschauer Gebäude untergebracht werden, soll zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden. Somit lässt die Politik auch vorerst offen, ob bereits ab 2015 an einem der beiden - dann leer stehenden - Schulgebäude eine Gemeinschaftsgrundschule aller Orte der Stadt Monschau errichtet werden kann.

Wie die Mitglieder der Schulausschüsse aller vier Kommunen bei der Sitzung in der Aula der künftigen Sekundarschule erfuhren, sind die Vorbereitungen für den Antrag auf Errichtung einer Sekundarschule in vollem Gange und gut im Zeitplan.

Ein Arbeitskreis aus Schulleitungen und Lehrern ist derzeit dabei, ein pädagogisches Konzept für die Sekundarschule zu erstellen und stellte am Donnerstagabend erste Ergebnisse vor. In der Woche ab 5. November (Montag bis Donnerstag) wird es nun Informationsveranstaltungen für alle interessierten Eltern, besonders für Eltern der Dritt- und Viertklässler aller Grundschulen geben, und am Freitag, 9. November, werden die Fragenbögen einer Elternbefragung in den Grundschulen verteilt, die ebenfalls verpflichtend zu den Antragsunterlagen gehört und daher bis 16. November abgeschlossen sein soll.

Somit werde nach Abstimmung der weiteren Antragsunterlagen mit der Bezirksregierung der Antrag auf Errichtung einer Sekundarschule fristgerecht bis zum 30. November vorgelegt, wie es Donnerstagabend hieß.
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