Sekundarschule Simmerath ruft nach Expansion

Von: P. St.
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Im Jahr 2013 startete die Sekundarschule in Simmerath ihren Betrieb. Gut zwei Jahre später wird bereits seitens der Schulleitung weiterer Raumbedarf angemeldet. Foto: Archiv/P. Stollenwerk

Simmerath. Die Notwendigkeit von fünf weiteren Räumen hat die Sekundarschule in Simmerath jetzt als mittelfristigen Bedarf angemeldet. Unter anderem ein neues Lehrerzimmer, ein Berufsorientierungsbüro und ein Raum für gemeinsames Lernen werden von der Schulleitung bis zum Jahr 2018 als notwendig erachtet.

Begründet werden die Wünsche mit der Tatsache, dass ab dem Schuljahr 2018 die Sekundarschule mit 450 bis 500 Schülern ihren Volllastbetrieb erreicht hat, und dann die jetzt vorhandenen Räumlichkeiten für die heutigen Anforderungen an eine Ganztagesschule nicht mehr ausreichen würden.

Ob aber die von der Simmerather Gemeindeverwaltung anvisierten 10 000 Euro an Planungskosten tatsächlich in diesem Jahr für einen möglichen Anbau bereitgestellt werden, müssen erst die anstehenden Haushaltsberatungen zeigen.

Die SPD-Fraktion jedenfalls zeigte sich bei der Vorberatung im Hauptausschuss eher reserviert. Fraktionssprecher Gregor Harzheim war verwundert darüber, dass ein Gebäude, dass 2013 bezogen und zuvor für neun Millionen Euro saniert worden sei, jetzt einen räumlichen Engpass zeige. „Wusste man das vorher nicht?“, wunderte sich Harzheim.

Zuvor hatte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns aus einem Schreiben der Sekundarschule zitiert, die den dringend erforderlichen Raumbedarf angemeldet hatte. Eine Erweiterung des Schulgebäudes sei erforderlich, wenn mit Beginn des Schuljahres 2018/19 alle 18 vorhandenen Klassenräume belegt sein würden.

In diesem Zusammenhang brachte der Bürgermeister auch die Möglichkeit einer Kooperation zwischen Sekundarschule und dem benachbarten BGZ ins Gespräch. Erste Kontakte hätten bereits stattgefunden.

Im Übrigen werde mit der Aufnahme von 10 000 Euro Planungsmitteln in den Haushalt noch keine Entscheidung darüber gefällt, ob der Anbau auch tatsächlich erfolge. Sollte aber die politische Diskussion im Laufe des Jahres dazu führen, dass eine bauliche Veränderung beschlossen werde, dann könne diese auch ohne Zeitverlust umgesetzt werden.

Kleine Finanzhilfe aus Einruhr

Was den Haushaltsplan 2016 insgesamt betrifft, deutete Karl-Heinz Hermanns an, dass die Kommunalaufsicht, trotz des Defizits in Höhe von 2,2 Millionen Euro, eine Genehmigung in Aussicht gestellt habe, aber unter Hinweis darauf, dass es weiterhin das Ziel der Kommune sein müsse, das Defizit kontinuierlich abzubauen. Im Haushaltsjahr 2016, ergänzte der Bürgermeister, würden keine neuen Schulden aufgenommen.

Einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Haushaltssituation des Jahres 2015 gibt es aus Einruhr. Wie der dortige Verein Naturerlebnisbad mitgeteilt hat, werde man den bei der Gemeinde bereitstehenden Zuschuss für die ungedeckten Kosten beim Betrieb des Bades nicht abrufen. Der Vereinsvorstand begründete seinen Verzicht damit, dass die Badesaison 2015 mit einem positiven Betriebsergebnis abgeschlossen habe. Der Grund dafür sei nicht nur das gute Sommerwetter gewesen, sondern auch das hohe Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiter des Vereins.

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