Simmerath - Sekundarschule muss gelingen

Sekundarschule muss gelingen

Von: P. St.
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Optimistisch sehen Simmeraths
Optimistisch sehen Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und seine persönliche Referentin Sonja Larscheid den vielen Aufgaben der Gemeindeverwaltung im Jahr 2012 entgegen.

Simmerath. Wenn man den Simmerather Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns nach den Aufgaben für das bevorstehende Jahr 2012, die keinen Aufschub dulden, befragt, dann nennt er ohne lange überlegen zu müssen, die Bildung einer gemeinsamen Sekundarschule mit den Nachbarkommunen Hürtgenwald, Monschau und Roetgen, die zum Schuljahr 2013/14 an den Start gehen müsse.

„Dieses Jahr müssen wir das Projekt in trockene Tücher bringen”, teilt Hermanns die Auffassung aller Beteiligten. Noch habe man keine Lösung gefunden, aber am Ende der nun zahlreich anstehenden Gespräche sollte dann die Bildung eines gemeinsames Schulzweckverbandes stehen. Unverzichtbar ist für Hermanns dabei neben Hürtgenwald und Monschau auch ein Schulstandort Simmerath.

Eine Baustelle anderer Art in der Gemeinde Simmerath ist der Neubau der Schwimmhalle neben den Hauptschule, wo man den zügigen Baufortschritt verfolgen kann. In diesem Jahr solle das neue Hallenbad noch eröffnen; in wesentlichen Teilen soll dann auch die energetische Sanierung der Hauptschule zum Abschluss gekommen sein.

Optimistisch sieht der Bürgermeister auch die Vermarktung des bisherigen Geländes mit alter Schwimmhalle, Sporthalle und Sportplatz als Wohngebiet. Inzwischen lägen mehrere Bewerbungen von Investoren vor.

Konkret sichtbar werden soll in diesem Jahr auch der Baubeginn in der so genannten neuen Mitte in Woffelsbach. Die Böschungsarbeiten am Ufer der Woffelsbacher Bucht sollen den Auftakt für die Errichtung des Jugendferiendorfes auf dem Gelände des früheren Gemeindecampingplatzes bilden.

Neben diesen Großprojekten (dazu zählt auch noch die Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses in Steckenborn) ist für Karl-Heinz Hermanns vor allem aber „das Tagesgeschäft” in der Verwaltung von großer Bedeutung.

Seine Sprechstunde (donnerstags von 16.30 bis 18.30 Uhr) soll ebenso eine Fortsetzung erfahren wie auch die Informationsreihe „Bürgermeister vor Ort” in den einzelnen Dörfern.

Ein ganz großes Thema ist in Simmerath der geplante Bau eines Pumspeicherkraftwerkes am Rursee und der neue Windpark Lammersdorf. Bürgermeister Hermanns ist an einem „offensiven und transparenten” Dialog mit der Bevölkerung gelegen. Im Frühjahr soll gemeinsam mit Projektentwickler Trianel zu einer weiteren Bürgerinformation eingeladen werden.

Den Zentralort Simmerath möchte der Bürgermeister im Rahmen seiner Möglichkeiten weiter stärken. Eine Stärkung erfährt auch in diesem Jahr das Gewerbegebiet Rollesbroich, nicht nur durch den anstehenden Ausbau der Edisonstraße sondern auch durch Neuansiedlungen, nachdem zuletzt eine Reihe von Grundstücken verkauft wurden.

Nicht in den Nothaushalt

Als „nicht realistisch” für 2012 bezeichnet Hermanns den barrierefreien Umbau des Rathausplatzes. Diese Maßnahme lasse noch auf sich warten.

„Ganz wichtig” ist für den Bürgermeister, dass die Gemeindefinanzen nicht aus Gleichgewicht geraten. Es sehe positive Anzeichen dafür, dass Simmerath nicht in den Nothaushalt abrutsche.” Ein Nothaushalt würde der Entwicklung der Gemeinde „Fesseln anlegen”.

Insgesamt wünscht sich Karl-Heinz Hermanns 2012 eine „vertrauensvollere Zusammenarbeit” mit der Nachbarkommune Monschau als im Vorjahr. Alle Beteiligten sollten erkennen, „dass wir im ländlichen Bereich nur eine Chance haben, wenn wir geschlossen auftreten.”

Wiederholt Ärger gab es in Vergangenheit um das Heizkraftwerk Simmerath in der Walter Bachmann-Straße. Mehrfach führten Anwohner Klage über Lärmebelästigungen beim Betrieb der Anlage. Dieses Thema könnte nun zu den Akten gelegt werden, nachdem ein neuer Betreiber das Kraftwerk übernommen hat. Der neue Unternehmer (wie der alte auch aus Stolberg) hat bereits den Kontakt mit der Nachbarschaft gesucht und möchte bei einer Anwohnerversammlung am 19. Januar die Probleme zur Sprache bringen. Dann soll ein neues Zeitalter bei der Kommunikation einkehren. Auch seitens der Gemeinde Simmerath wird dieser Schritt begrüßt. Simmerath ist an der Anlage nicht beteiligt sondern mit Hauptschule und Schwimmhalle nur Abnehmer.
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