Seit vielen Jahren an der Nadel

Von: M. S.
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Theo Schütt (Mitte, mit Urkunde) geht mit 125 Blutspenden in die „ewige DRK- Rekordliste” ein. Im Lokal des Handwerkermarktes ehrte Monschaus Ortsverein seine treuesten Blutspender des vergangenen Jahres. Foto: Manfred Schmitz

Nordeifel. „Wer den ersten Piks erhalten hat, soll wiederkommen und zum treuen Dauerspender werden”, lautet das Kredo der Blutspendenbeauftragten im Ortsverein Monschau des Deutschen Roten Kreuzes, Lucie Kell.

In der Gaststätte des Handwerkermarktes in Monschau waren jetzt 42 Monschauer und Simmerather Bürger versammelt, die nach dem ersten Piks wunschgemäß an der Nadel blieben und Vielfachspender wurden.

Unter ihnen auch ein neuer Rekordhalter mit Eintrag in die „ewige Bestenliste”: Der Konzener Theo Schütt opferte sein Lebenselixier bereits zum 125. Mal. Der heute 59-Jährige nahm 1968, mit gerade 18 Jahren, den ersten Rotkreuz-Termin in seinem Heimatort wahr, und seine Hilfsbereitschaft ist ungebrochen: „Mein Nahziel ist die 150. Konserve!”

Ortsvereins-Vorsitzender Helmut Etschenberg begrüßte zahlreiche Besucher zu Beginn einer Reihe von Ehrungen mit Urkunden, Nadeln, Uhren, Präsentkörben und Blumen. Etschenberg hieß auch seinen Stellvertreter Hubert Breuer willkommen, Dieter Franken vertrat Monschaus Rat und Verwaltung. Vom DRK-Institut West waren Pressesprecher Heinz Kapschak und der Kohlscheider Georg Simon vom Ressort Öffentlichkeitsarbeit angereist.

Etschenberg befragte im munteren Zwiegespräch Lothar Lutterbach, Hausmeister an den Schulen Mützenich und Konzen, nach dessen Erfahrungen mit der Organisation und Durchführung von Spendeterminen. Lutterbach, inzwischen zum überzeugten Regelspender geworden, befand, „dass der Umgang mit dieser Klientel Freiwilliger anfangs schwierig war, wir haben uns lange geknebbelt, bis das Miteinander klappte”.

Seitens der Kommunen Simmerath und Monschau lobten Breuer und Franken den „für die Allgemeinheit unverzichtbaren und vielfältigen Einsatz des DRK, etwa beim Kanurennen auf der Rur”. Breuer verglich das Rote Kreuz mit dem verdienstvollen Wirken der Feuerwehr: „Wenn viele junge Menschen sich in Organisationen wie diesen einbringen, brauchen wir um die Zukunft keine Sorge zu haben!”

Etschenberg wünschte sich eine „offizielle und intensive Zusammenarbeit zwischen dem Nordeifeler Roten Kreuz und dem Croix Rouge in Monschaus südfranzösischer Partnerstadt Bourg St. Andéol, „gute Kontakte zwischen Jugendlichen beider Städte gibt es bereits”.

Für 25-fache Spende wurden geehrt: Ulrich Gerhards und Martin Völl (beide Rohren), Franz und Hermann Mertens (beide Kalterherberg), Melanie Kau (Erkensruhr), Josef Melchior (Höfen), Edith Bein und Wolfgang Gyo (beide Eicherscheid), Berthold Kessel (Huppenbroich), Heribert Koll (Strauch), Helge Grigo (Konzen), Marlene Kaufmann (Witzerath) und Joachim Johnen (Kesternich).

50 Mal spendeten: Ursula Sträche (Kalterherberg), Heinrich Karst (Konzen), Therese Dederichs (Rohren), Rudolf Krings (Kesternich), Wolfgang Breuer (Witzerath), Alexandra Sträche (Kalterherberg), Heinz-Rudolf Miessen (Höfen), Katharina May (Simmerath), Bernd Garreis (Rohren), Helmut Breuer (Höfen), Ruth Rosenwick (Konzen) und Helga Helene Nießen (Strauch).

75 Mal besuchten die mobilen DRK-Sammelstellen: Herbert Franzen (Eicherscheid), Alois Johnen (Lammersdorf), Horst Pleus (Dedenborn), Patrick de Clercq (Strauch), Katharina Löbb (Rurberg), Norbert Schmitz (Kesternich), Marlene Braun (Höfen), Hubert Leyendecker (Kerpen), Brigitte Palm (Konzen), Eugen Moeris (Imgenbroich).

100-fache Jubiläumsspender sind: Hubert Breuer (Strauch), Wolfgang Lambertz (Kalterherberg), Martha Classen (Konzen), Herbert Nießen (Rollesbroich), Josef Mehlkopf (Kalterherberg) und Reinhold Meyer (Eicherscheid).

Die offizielle Feierstunde klang mit einem gemütlichen Beisammensein aus.
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