Simmerath - Seit 40 Jahren im Dienst der Gemeinde

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Seit 40 Jahren im Dienst der Gemeinde

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Dank für treue Dienste: Bruno Wilden, Abteilungsleiter Ordnungsamt, Lydia Löhrer, Einwohnermeldeamt, Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und Harry Heinrichs, Mitglied des Personalrates (v.l.n.r.).

Simmerath. Jeder Simmerather Bürger war wohl mindestens einmal in ihrem Büro, dem Einwohnermeldeamt im Zimmer Nummer 8 des Rathauses in Simmerath. Ausweisen müssen sich hier nur die wenigsten, denn Lydia Löhrer kennt nach 40 Jahren Dienstzeit viele Einwohner persönlich.

Zum 40-jährigen Dienstjubiläum erhielt sie von Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns einen Blumenstrauß als Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit. „Sie ist die einzige Mitarbeiterin im Rathaus, die 40 Jahre lang die gleiche Verwaltungstätigkeit ausgeführt hat. Ich bin froh, dass wir so eine kompetente und engagierte Mitarbeiterin haben, die sich sehr mit ihren Aufgaben identifiziert“, so Hermanns.

Harry Heinrichs überbrachte die Glückwünsche des Personalrates: „40 Jahre ist eine stolze Leistung, die unsere Anerkennung verdient.“ Im August 1976 wurde Lydia Löhrer als Schreibkraft im Einwohnermeldeamt der Gemeindeverwaltung eingestellt. Vier Jahre später übernahm sie dort eine Sachbearbeiterstelle und nach Ablegung der I. und II. Angestelltenprüfung für den kommunalen Verwaltungsdienst leitet sie diesen Bereich nun seit 23 Jahren.

„Für mich ist das Einwohnermeldeamt mit dem regen Publikumsverkehr genau der richtige Job“, blickt Löhrer auf ihre 40-jährige Dienstzeit zurück. Anfangs mussten Daten von Bürgern noch aufwendig in Karteischränken gesucht werden, denn für jeden einzelnen Bürger gab es jeweils eine Karte, auf der alles Wichtige festgehalten wurde. Da war die Einführung der EDV Anfang der 1980er Jahre eine willkommene Arbeitserleichterung.

Seit dem Jahr 2000 ist Lydia Löhrer außerdem die zuständige Mitarbeiterin für den Bereich Hundewesen. Eine Aufgabe, die die passionierte Hundesportlerin und Hundeliebhaberin nur allzu gerne übernommen hat. „Einmal war Leuten ein fremder Hund zugelaufen. Den hätte ich schon gerne behalten“, erinnert sich Löhrer. Der Familienrat entschied jedoch anders und so musste der Hund nach nur einer Nacht bei ihr zu Hause am nächsten Tag an eine Pflegestelle abgegeben werden. „Das Hündchen hat mir wirklich sehr leidgetan.“

Ihre Berufswahl dagegen hat sie nie bereut. Auch wenn es manchmal anstrengend sei, würde sie sich sofort wieder für das Einwohnermeldeamt entscheiden. Das dürfte auch den Abteilungsleiter des Ordnungsamtes, Bruno Wilden, sehr freuen, „Die jahrzehntelange kompetente, vertrauensvolle und verlässliche Zusammenarbeit weiß ich sehr zu schätzen“, lobte er seine langjährige Mitarbeiterin und hoffte, dass der Ruhestand noch lange nicht in Sicht ist.

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