Woffelsbach - Segelferienfreizeit auf dem Rursee: Erste praktische Erfahrungen

Segelferienfreizeit auf dem Rursee: Erste praktische Erfahrungen

Von: ale
Letzte Aktualisierung:
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Ferienspaß mit dem ABC am Rursee: Die kleinen Seebären mit den Optimisten in Aktion. Foto. Anneliese Lauscher

Woffelsbach. Mit 36 Kindern ist die Segelferienfreizeit des Aachener Bootsclubs (ABC) ausgebucht. Auf dem Clubgelände wurde ein kleines Zeltdorf aufgebaut, im und auf dem Wasser wird den kleinen Seebären eine spannende Ferienwoche geboten.

Vera Mohren-Huppertz, die als eine der Betreuerinnen mitgekommen ist, erzählt: „Die Anmeldeliste ist immer im Nu geschlossen, die eine Hälfte der Kinder kommt vom ABC, die andere von Clubs hier rund um den Rursee.“ Stets sind 16 Betreuer im Einsatz, die die Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahren beaufsichtigen und ihnen viele gute Tipps geben. Das fing mit dem Zeltaufbau an und zog sich durch die Segelaktivitäten und Unternehmungen.

Außer dem Wassersport ist eine Disco geplant und natürlich auch eine Nachtwanderung. Die Kinder müssen sich mit den Regeln im Camp vertraut machen. Das erste Gebot lautet, eine Schwimmweste zu tragen. Schwimmen können die Kinder zwar alle, aber nur wenn sie das „Seepferdchen“ erreicht haben, dürfen sie mitmachen. Es gibt Unterricht in Knotenkunde und die Vorfahrtsregeln auf dem Wasser werden gelernt.

Zum Glück kein kaltes Wasser

Mit Motorbooten werden die Optimisten – kleine Segelboote für Kinder – begleitet, die Anweisungen der Lehrer schallen per Flüstertüte übers Wasser, so wird die erste Wende vollführt. Allmählich lernen die Kinder, den Wind immer besser einzuschätzen. Das ist gerade auf dem Rursee eine Kunst. So wurde der erste Segeltag recht anstrengend, der Rursee zeigte sich von seiner rauen Seite, am Vormittag blies ein kabbeliger Wind mit vier Beaufort.

Aber die Kinder, die schon Segelerfahrung haben, konnten es nicht erwarten, mit dem „Opti“ hinaus zu segeln. „Die es schon gelernt haben, wollen unbedingt raus, für die ist es ein Spaß. Mit achterlichem Wind anzulegen, das können sie hier mal ausprobieren“, sagt lächelnd Michael Heinsen, der Jugendwart im ABC. Tatsächlich machten ein paar junge Segler die Erfahrung, wie es ist, wenn man kentert:

Sie mussten sich beeilen, an Land zu kommen und ihr Boot ausschöpfen. Dabei half man sich gegenseitig. „Zum Glück ist das Wasser nicht kalt, bei 23 Grad macht den Kindern ein unfreiwilliges Bad nicht viel aus.“

Ein solch aufregender Segeltag macht hungrig, da wird abends ordentlich gefuttert, wenn Aloys Bröckers und sein Team auftischen. Und wenn die Kinder richtig müde sind, haben auch die Betreuer eine ruhige Nacht!

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