Nordeifel - „Seelenfutter“ aus der Eifel für die TV-Zuschauer

„Seelenfutter“ aus der Eifel für die TV-Zuschauer

Von: ag
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Von Berlin aufs Land: Schauspielerin Rebecca Immanuel bei den Dreharbeiten in Woffelsbach. Foto: A. Gabbert

Nordeifel. Schon im Vorspann des Pilotfilms für die neue ARD-Serie wird deutlich, dass die Eifel einen großen Stellenwert einnehmen wird. Die Monschauer Altstadt ist zu sehen, der Rursee wird aus verschiedenen Perspektiven gezeigt und es geht vorbei an Eifelwiesen, auf denen die Kühe weiden.

„Die Eifelpraxis – Erste Hilfe aus Berlin“, so lautet der Titel der neuen ARD-Sendung, die am Freitag, 16. September, 20.15 Uhr, erstmals im „Ersten“ ausgestrahlt wird. Gedreht wurde für den Pilotfilm und die anschließende Serie von September bis Oktober 2015 und von Juni bis August 2016 in der Eifel sowie in Berlin und Umgebung.

Als Titelheldin der neuen Reihe „Die Eifelpraxis“ spielt Rebecca Immanuel eine Versorgungsassistentin, die mit Fachwissen und Empathie für ihre Patienten da sein will – und trotz des Zeitdrucks bei ihrem beruflichen Selbstverständnis keine Abstriche macht. Simon Schwarz spielt ihren im Rollstuhl sitzenden Chef, der seine Berliner Verstärkung erst einmal unfreundlich aufnimmt. Gemeinsam muss das Duo seine erste Bewährungsprobe bestehen und schauen, ob es überhaupt passt.

Um endlich wieder in ihrem Beruf arbeiten zu können, wagt Krankenschwester Vera (Rebecca Immanuel) einen Neuanfang: Mit Kind und Kegel zieht sie von Berlin in die Eifel. Schon am ersten Arbeitstag in der Praxis von Dr. Chris Wegner (Simon Schwarz) muss sie feststellen, dass es auf dem Land aufgrund des Ärztemangels alles andere als beschaulich zugeht. Eine lange Liste von Hausbesuchen wartet bereits auf Vera, die sich dennoch für die neuen Patienten ausgiebig Zeit nimmt.

Dicke Luft zu Hause

So merkt die erfahrene Schwester, dass bei der Unfallgeschichte von Hannes Limburg (Max Herbrechter) etwas nicht stimmt. Während sie mehr über den seltsam niedergeschlagen wirkenden Bankdirektor wissen will, verweist ihr Chef auf die lange Warteschlange im Vorzimmer.

Dicke Luft gibt es auch zu Hause, weil Sohn Paul (Tom Böttcher) null Bock auf Provinz hat und dem hippen Kreuzberg hinterher trauert. Um seine Mutter zu kränken, ist der zornige Teenager sogar hässlich zu Nesthäkchen Mia (Mascha Schrader). Jetzt steht die stresserprobte Vera mal wieder vor einer doppelten Herausforderung: Sie muss sich im Beruf behaupten und den Familienfrieden retten. Von wegen ruhiges Landleben.

Gedreht wurde unter anderen in der Woffelsbacher Bucht und der Monschauer Altstadt. Der erste Teil der Serie mit dem ursprünglichen Arbeitstitel „Ausgerechnet Eifel – Erste Hilfe aus Berlin“ sei innerhalb der ARD „hervorragend angekommen“, so dass gleich zwei weitere Folgen in Auftrag gegeben wurden, noch bevor der erste Teil im TV zu sehen war. „Das ist schon eine große Ehre“, sagt Hauptdarstellerin Rebecca Immanuel. Die Schauspielerin, die durch die Serie „Edel & Stark“ bekannt wurde, bezeichnet die neue Serie als „charmant und liebenswert“, als „echtes Seelenfutter“. Der zweite und der dritte Teil der Filmreihe würden fast noch lustiger und spannender als der Auftakt.

„Das Publikum wird lachen, weinen und mitfühlen. Da ist für jeden was dabei“, ist sich Immanuel sicher.

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