Schwindelerregendes Solo gespielt

Von: nap
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Der Musikverein „Eintracht”
Der Musikverein „Eintracht” Konzen empfing seine Gäste zum traditionellen Frühjahrskonzert. Christian Huppertz glänzte mit seinem Xylophon-Solo und wurde dafür lautstark gefeiert. Foto: Nadine Palm

Konzen. Der Musikverein „Eintracht” Konzen hatte am Samstagabend in sein Vereinshaus „MuK” zum traditionellen Frühjahrskonzert eingeladen und wartete mit vielen talentierten Solisten, dem Jugendorchester und einigen Showeinlagen auf.

Die 33 Nachwuchsmusiker, unter musikalischer Leitung von Stephan Förster, konnten es kaum erwarten, die Bühne für sich einzunehmen. Mit Kurt Gäbles Eröffnungsstück „1958”, das alle Register zur Geltung brachte, fungierten sie als „Eisbrecher”.Ina Thomas und Theresa Kreitz glänzten bei „Friends-Forever”, einem Solo für zwei Klarinetten, und erhielten für ihre Nervenstärke einen kräftigen Beifall.

Mit „Nessaja”, dem bekanntesten Stück aus Peter Maffays Musical „Tabaluga” zeigten die Jugendlichen, auf welch hohem musikalischen Niveau bereits im Jugendorchester musiziert wird, ehe sie sich mit dem Marsch „Over and Out” und der fröhlichen Zugabe „Banana-Rock” verabschiedeten.

Das große Orchester, das mit 53 Aktiven die Bühne im MuK bis auf den letzten Quadratzentimeter füllte, begrüßte seine Gäste mit dem flotten „Clog Dance” aus dem Film „Brassed Off”, bei dem das tiefe Blech seinen vollen Klang entfalten konnte.

Mit dem melancholischen Metallica-Klassiker „Nothing else matters” schlug das Orchester nachdenkliche Töne an und bewies eindrucksvoll, dass eine Rockballade auch von einem Blasorchester intoniert werden kann. „Highlights from Robin Hood”, ein Medley aus den beliebtesten Melodien des gleichnamigen Films mit Kevin Costner, erfüllte den Raum mit wohligen Melodien und bat den Zuhörern „bestes Popcorn-Kino für die Ohren”, hatte Dirigent Bertram Model nicht zu viel versprochen.

Schlagerhitmix

Mit den Zirkusmelodien „Einzug der Gladiatoren” und „Erinnerungen an Zirkus Renz”, bei dem Christian Huppertz am Xylophon ein makelloses Solo hinlegte und mit den Schlägeln derart flink über die Stäbe eilte, dass einem beim Zuschauen schon schwindelig werden konnte, eröffnete das Orchester den zweiten Programmteil.

Bei den bekannten Melodien der „Comedian Harmonists” wippten einige Zuschauer fröhlich mit und stimmten beim „Kleinen grünen Kaktus” vergnügt mit ein.

Im „Schlagerhitmix” präsentierte die „Eintracht” Jürgen Drews „Ein Bett im Kornfeld”, ?Bata Illics „Micaela”, Chris Roberts „Du kannst nicht immer 17 sein” und zum Abschluss Roberto Blancos Hit „Ein bisschen Spaß muss sein”. Alina Rosenwick und Nadine Palm rundeten den Klang des Orchesters beim „Helene-Fischer-Medley” stimmlich ab und gingen wie beim Frühlingsfest der Volksmusik durch das Publikum, ohne Florian Silbereisen.
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