Schwimmhalle: Aus Köln gibt es kein Machtwort

Von: ess
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Monschau/Simmerath. In Sachen Schwimmhalle wird der Kölner Regierungspräsident (RP) Hans Peter Lindlar kein Machtwort sprechen und die beiden Kommunen nicht dazu vergattern, dieses Projekt gemeinsam anzupacken.

Angesichts der „Gesamtproblematik” habe Lindlar allerdings deutlich zu einem gemeinsamen Vorgehen geraten, erklärte RP-Pressesprecher August Gemünd auf Anfrage dieser Zeitung.

„Ob eine Kommune ein Schwimmbad baut oder nicht, kann der Regierungspräsident nicht anordnen. Er kann lediglich zur Kooperation mahnen”, so Gemünd weiter.

Über die Monschauer Pläne sei man in Köln unterrichtet, über die Simmerather nicht. August Gemünd: „Wir wissen offiziell noch nichts davon, dass die Gemeinde Simmerath ein neues Schwimmbad bauen will.”

Ein solches Projekt böte sich natürlich für eine interkommunale Zusammenarbeit an: „Warum nicht ein gemeinsames Schwimmbad?”

Da dieses Großprojekt eine wichtige Funktion für die Schulen habe, sei es durchaus geeignet, in den gemeinsamen Schulentwicklungsplan für die Nordeifel eingebettet zu werden, so der Pressesprecher abschließend: „Allerdings liegt die Entscheidung bei den beiden Kommunen.”
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