Schwimmbad-Neubau: „Große Herausforderung” nimmt ihren Lauf

Von: ess
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Monschau. Von einer „großen Herausforderung” sprach Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter, als sie am Dienstag vor dem Stadtrat das Sechs-Millionen-Euro-Projekt umriss, das der Stadt wieder zu einem Schwimmbad verhelfen soll, dem es an Funktionalität und Freizeitwert nicht mangelt.

Ritter meinte damit nicht nur die bauliche Dimension, sondern auch die gedeckelte Bausumme. Ein Nachschlag, egal in welcher Höhe, ist ausgeschlossen.

Der Generalunternehmer, oder besser Generalübernehmer, der für Planung, Bau und Instandhaltung verantwortlich sein soll, und der jetzt bundesweit per Ausschreibung gesucht wird, muss mit einer Netto-Bausumme von weniger als fünf Millionen Euro auskommen. Auch das ist eine Herausforderung.

Margareta Ritter: „Am 4. Dezember 2008 ist die Halle geschlossen worden. Ein Jahr später können wir beginnen.”

Vor diesem Beginn stand allerdings ein Grundsatzbeschluss, das Projekt nur im „Paket” verwirklichen zu lassen, den das Parlament auch fasste. Bauchschmerzen hatte bei dieser Regelung Erika Krebs von den Linken.

Sie wollte sichergestellt wissen, dass auch der Kontrolleur kontrolliert wird. Die Bürgermeisterin konnte beruhigen: Ein Kontrollmechanismus sei vorgesehen. Der Generalübernehmer könne nicht machen, was er wolle.

Werner Krickel von den Grünen sah in der Paket-Lösung den einzig sinnvollen Weg, das Thema anzugehen. Allerdings müsse gewährleistet sein, dass die Stadt Monschau vergaberechtlich und förderrechtlich auf der sicheren Seite sei.

Für CDU-Fraktionschef Micha Kreitz genießt die Sanierung des Vennbades absolute Priorität: „Wir müssen einsehen, dass andere Dinge zurückstehen müssen und dieses Projekt Vorrang hat.” Wer habe vor einem halben Jahr damit gerechnet, dass man sich im Stadtrat Ende des Jahres konkrete Gedanken darüber mache, wie das Vennbad saniert werden solle, freute sich der Christdemokrat, und auch darüber, dass die Stadt „bei den Folgekosten auf der sicheren Seite” sei.

Der Auftrag des Rates an die Bürgermeisterin, mit sechs Millionen Euro für dieses Projekt auszukommen, sei klar und unmissverständlich, gab SPD-Fraktionsvorsitzender Gregor Mathar zu Protokoll: „Frau Bürgermeisterin, das ist eine große Aufgabe. Ich wünsche Ihnen sehr viel Erfolg.”
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