Schwierige Bergung nach Fenstersturz

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Monschau. Ein Fenstersturz in der Monschauer Altstadt hat Samstagnacht um 1.53 Uhr den Einsatz von Rettungsdienst und Feuerwehr erforderlich gemacht.

Eine männliche Person war zwischen Rotem Haus und Friedrich Wilhelm Brücke aus rund vier Metern Brüstungshöhe in das Flussbett der Rur gestürzt.

Der erste Zugang zum Patienten konnte zeitnah mit tragbaren Leitern und Handscheinwerfern geschaffen werden, wie die Feuerwehr am Sonntag berichtete. Während der medizinischen Versorgung wurde der Einsatzbereich großflächig ausgeleuchtet und die technischen Rettung vorbereitet.

„Die Rur ist in diesem Teilstück nicht zugänglich; ein Standardeinsatz über die Drehleiter kam daher nicht in Betracht”, so Feuerwehrsprecher Heiner Sauren. Die Einsatzleitung entschloss sich daher, die schwierige Rettung in Kombination mit Spineboard, Schleifkorbtrage und tragbaren Leitern durchzuführen. Hierzu wurde mit Leitern in Höhe des Alten Wasserrades eine schiefe Ebene gebaut.

Über diese Konstruktion erfolgte dann die Rettung. Der Transport zum Rettungswagen musste über ein angrenzendes Wohngebäude erfolgen. Um den nötigen Platz für das sperrige Equipment zu bekommen, musste teilweise zunächst das Gebäude ausgeräumt werden.

Nach einer Stunde erfolgte dann der Patiententransport ins Uniklinikum Aachen. Im Einsatz waren ein Rettungswagen und ein Notarteinsatzfahrzeug des DRK sowie der Löschzug Altstadt und der Löschzug Imgenbroich-Konzen.
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