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Schwertransporte zum Windpark im Lammersdorfer Wald

Von: hes
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Am frühen Vormittag erreichten die drei Schwertransporte ihren Bestimmungsort im Lammersdorfer Wald, wo der Großkran zum Entladen bereits wartete. Foto: Heiner Schepp

Lammersdorf. Der Beginn der Schwertransporte zur Belieferung des Windparks Simmerath im Lammersdorfer Wald hat am Donnerstagfrüh zu Verkehrsbehinderungen in Lammersdorf geführt. Dies berichteten Autofahrer, die kurz nach 6 Uhr dort auf dem Weg zur Arbeit waren, unserer Zeitung.

Angeliefert wurden am Donnerstag auf drei Schwertransportern die drei Rotorblätter der ersten von insgesamt sieben Anlagen. Bei einem Rotordurchmesser von 112 Metern messen die Rotorblätter 54,60 Meter Länge und vier Meter Breite und überragten das Spezial-Transportfahrzeug nach hinten heraus noch um mehr als zehn Meter. Da sich die Schwertransporte besonders in der Ortslage nur im Schritttempo vorwärts bewegten, bildeten sich trotz der frühen Zeit im Berufsverkehr längere Staus im Ort, die sich erst auflösten, als der letzte der drei Transporter die Jägerhausstraße erreicht hatte. Nach Zeugenberichten war es auch noch zu einem Unfall in Lammersdorf gekommen.

Ob die Schwerlastfahrzeuge mit Paderborner Kennzeichen in Lammersdorf zunächst einen falschen Weg einschlugen, konnte die Stawag Energie GmbH als Bauherrin am Nachmittag weder dementieren noch bestätigen.

„Der genaue Zeitpunkt der Transporte wird uns nicht mitgeteilt, da die Genehmigung durch das Straßenverkehrsamt der Städteregion erfolgt“, sagte Elisabeth Nießen aus dem Bürgermeisterbüro der Gemeinde Simmerath. Deshalb sei auch nicht bekannt, wann der nächste Transport erfolge. „Wiur können die Bürger und Autofahrer nur im Verständnis bitten, falls es zu Beeinträchtigungen des Verkehrs kommen sollte“, sagte Nießen.

Bei den sieben Anlagen handelt es sich um den Anlagentyp V 112. Der Turm einer jeden Anlage misst 140 Meter, der Rotor verfügt über einen Durchmesser von 112 Metern, so dass man auf eine Gesamthöhe der Anlagen von jeweils 196 Metern an der Rotorspitze kommt. Es handelt sich um 3,3 Megawatt-Anlagen, die zusammen jährlich 64 Millionen Kilowatt Windstrom produzieren sollen, der dann ins Netz eingespeist wird. Zum Vergleich: Die im Lammersdorfer Wald produzierte Strommenge würde ausreichen, um nahezu 20000 Haushalte durchgehend mit Strom zu versorgen.

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