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Schwalbenschule als Teilstandort?

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Noch herrscht an der Schwalbenschule reger Betrieb, doch geht es nach dem Beschluss des Simmerather Rates, schließt die Einrichtung zum nächsten Schuljahr 2016/17. Eine Interessengemeinschaft möchte dies mittels Unterschriftensammlung nochmals zur Diskussion stellen. Foto: H. Schepp

Kesternich. Die Interessengemeinschaft Schwalbenschule – ehemals IG zum Erhalt der Kesternicher Grundschule – startet derzeit eine Unterschriftensammlung in der Gemeinde Simmerath, um einen Einwohnerantrag an den Gemeinderat zu richten.

Ziel des Antrages wird die dauerhafte Erhaltung aller vier Grundschulstandorte in Simmerath sein. Hierfür soll nach der Schließung der Grundschule Kesternich ein Teilstandort der Steckenborner Grundschule im Schulgebäude Kesternich eingerichtet werden.

So werde „die wohnortnahe Beschulung in der Gemeinde langfristig gesichert, der Schulstandort Steckenborn gestärkt und der Schulstandort Kesternich für betroffene Kinder, Eltern, Lehrer, Betreuungskräfte, Vereine und auch für die Kesternicher selbst als wichtiger Bestandteil der Dorfkultur erhalten“, heißt es in einer am Mittwoch verbreiteten Erklärung der IG.

Sowohl die Bezirksregierung Köln als auch das Schulministerium NRW hätten schriftlich bestätigt, dass es in der alleinigen Entscheidungsfreiheit der Gemeinde Simmerath liege, ob sie sich für die von der IG angestrebte Teilstandortlösung entscheide oder nicht. Die Genehmigungsfähigkeit der beantragten Teilstandortlösung im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben stehe hierbei laut Ministerium außer Frage, schreibt die IG.

Hinzu kämen die deutlich gestiegene Geburtenrate, die gestiegenen Schülerzahlen in Kesternich und der von der Gemeinde neu gebaute Kindergarten Lohmühlen-straße. „Daher ist die IG Schwalbenschule mehr denn je von der kurz- und langfristigen Machbarkeit des schulischen Teilstandortes überzeugt“, heißt es in der Erklärung.

Daher werde die Simmerather Bevölkerung gebeten, den Antrag durch Unterschriften zu unterstützen. Jeder Einwohner, der seit mindestens drei Monaten in der Gemeinde lebt und das 14. Lebensjahr vollendet hat, ist berechtigt, diesen zu unterschreiben.

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