Nordeifel - Schulstart: Zeit der Faulenzerei ist vorbei

Schulstart: Zeit der Faulenzerei ist vorbei

Von: Carmen Krämer
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Für Annalena Hunds aus Rohren
Für Annalena Hunds aus Rohren geht ab heute ein neuer Lebensabschnitt los, denn sie wird nun die fünfte Klasse des St. Michael Gymnasiums Monschau besuchen. Foto: Carmen Krämer

Nordeifel. Vorbei die Zeit der Faulenzerei: Ob man sie nun - wie in manchen Medien häufig aufgrund des Wetters - Herbst- oder Sommerferien nennt, das spielt jetzt keine Rolle mehr, denn das wars mit Ausschlafen, grenzenloser Freizeit und Ferienjob (für die etwas Fleißigeren).

Die Schule fängt am Mittwoch wieder an, Hausaufgaben und Lernen stehen auf dem Programm und für manchen jungen Nordeifeler beginnt ein neuer Lebensabschnitt.

Nicht nur die I-Dötzchen müssen sich nach dem Kindergarten nun auf härtere Zeiten einstellen, auch auf die neuen Fünftklässler kommen nun ganz neue Aufgaben zu. So warten auch auf Annalena Hunds aus Rohren, die von nun an die fünfte Klasse des St. Michael Gymnasiums in Monschau besucht, neue Herausforderungen.

Nach den sechs Wochen Ferien macht ihr das aber gar nichts aus: „Ich freue mich auf die neue Schule. Ich bin zwar aufgeregt, aber auch ziemlich froh, endlich neue Sachen zu lernen”, erklärt die Zehnjährige, deren Lieblingsfächer Englisch und Sport sind. Zwar sei sie am letzten Tag in ihrer Grundschule in Höfen sehr traurig gewesen, aber ein schöner Urlaub und jede Menge Zeit mit Freunden haben sie den traurigen Abschied schnell vergessen lassen.

„Mama und Papa haben mich auch überrascht. Denn als wir im Urlaub an der Ostsee waren, haben wir uns, ohne dass ich das wusste, dort mit meiner besten Freundin getroffen. Das war ein schönes Ferienerlebnis”, erinnert sie sich. Am Dienstag hieß es für die Rohrenerin Schultasche packen und sich mental auf die neue Situation einstellen. Gemeinsam mit Mutter Karin habe sie schon darüber gesprochen, dass sie nun nicht mehr nur in einem Raum und von einem Lehrer, sondern in verschiedenen Räumen von unterschiedlichen Fachlehrern unterrichtet wird.

Ansonsten habe sie sich aber nicht vorbereitet. „Ich lasse es einfach mal auf mich zukommen”, erklärt Annalena. Vielleicht ist es auch ihre Freude am Lesen, die ihr so gute Noten beschert. „Eigentlich wollte ich auf die Mädchenrealschule, aber die Lehrer haben gesagt, dass die Noten gut genug sind. Und mir hat die Schule bei der Vorführung so gut gefallen, dass ich mich dafür entschieden habe.” Ein weiterer Grund für die Wahl des Gymnasiums war für sie, dass auch ihre Freundinnen hierhin gehen werden. Und ihren Berufswunsch „Kinderärztin” kann sie auch nur mit dem Abitur verwirklichen.

Dass ihre Freundinnen mit ihr zur neuen Schule gehen, freut auch Alida Heinrichs aus Mützenich. Sie besucht ab heute die St. Ursula Mädchenrealschule in Monschau. Gemeinsam mit ihrer Schwester hat sie die letzten sechs Wochen gespielt, ist Fahrrad gefahren und mit Oma und Opa im Urlaub gewesen.

Nach der Schule will sie irgendwas mit Tieren machen, ist sie sich sicher. Ihre Lieblingsfächer sind Mathe, Kunst und Musik und auch Fremdsprachen bereiten ihr Freude. „Ich freue mich schon darauf, neue Sprachen zu lernen”, erklärt die Zehnjährige. „Und ich habe mir vorgenommen, mich in Deutsch zu verbessern.”

Das habe sie auch während der Ferien vorgehabt, „wir haben auch angefangen, aber haben dann schlapp gemacht”, lacht Brigitte Rosenstein, die Lebensgefährtin von Alidas Vater Walter Heinrichs. Sie hat sich vorgenommen, Alida auch auf der neuen Schule weiter zu unterstützen.

Alida ist sehr aufgeregt, obwohl sie schon weiß, wie der Tag heute ablaufen wird: „Zuerst gehen wir in die Kirche, dann feiern wir zusammen und dann kommen wir in unsere Klassenräume”, weiß die Mützenicherin, die gern malt und reitet. „Ich bin sehr aufgeregt, denn ich weiß ja noch nicht, wie das alles läuft mit dem Busfahren und was da passiert.”

Das werden sie und die anderen Schulneulinge wohl schnell herausfinden und in kürzester Zeit merken, dass das eine der leichteren Aufgaben im Leben ist.
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