Schulhof soll seine Funktion als Parkplatz nicht verlieren

Von: P. St.
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Der Schulhof der Sekundarschule Simmerath soll erneuert werden, aber seine Funktion als Parkplatz behalten. Foto: Archiv/P. Stollenwerk

Simmerath. Der Schulhof an der Sekundarschule Simmerath ist groß – riesengroß: Für die Bedürfnisse der Schule könnte die Fläche durchaus kleiner sein, wäre da nicht noch die zweite mindestens so bedeutsame Funktion des Schulhofes als Parkplatz .

Dieser wird regelmäßig bei einer Vielzahl von Veranstaltungen genutzt, die in der angrenzenden Sporthalle stattfinden, angefangen von Konzerten bis hin zu Fußballturnieren.

Der Anfang der 1970er Jahre mit dem Bau der damaligen Hauptschule angelegte Schulhof macht inzwischen einen leicht verwahrlosten Gesamteindruck, erst recht angesichts des komplett sanierten Schulgebäudes, weshalb jetzt eine umfassende Erneuerung der Fläche erfolgt.

In der zurückliegenden Sitzung des Simmerather Tiefbauausschusses wurde die Maßnahme einstimmig befürwortet. Zentraler Punkt ist dabei, dass der Schulhof weiterhin seine angestammte Funktion als Veranstaltungs- und Parkfläche behält. Zwar sollen im Zuge der Erneuerung auch einige neue Gestaltungselemente eingebunden werden, aber diese sollen keine neuen Hindernisse schaffen. Weitergehende Erörterungen über die konkrete Ausführung von neuen Sitzgruppen etc. sollen in Absprache mit der Schulleitung erfolgen. Über das Ergebnis wird der Ausschuss dann später informiert.

Der Schulhof umfasst 3400 Quadratmeter und soll komplett neu asphaltiert werden. Nach der Erneuerung soll die Fläche barrierefrei zugänglich sein. Die Niederschlagentwässerung wird ebenfalls erneuert und der unbefestigte Seitenbereich soll gepflastert werden. In die Randbereiche integriert werden sollen Sitzgruppen, Ruhezonen und Verschönerungselemente, ohne dass der Parkplatz-Charakter Schaden nimmt.

Heribert Linscheidt begrüßte für die CDU die Konzeption, den Platz als multifunktionale Fläche zu erhalten. Wünschenswert sei es aber aus seiner Sicht dennoch, die Fläche mit einigen Gestaltungselementen, z. B. beweglichen Blumenkübeln, etwas aufzulockern. Auch Marc Topp (SPD) hielt es für angebracht, den Platz etwas aufzulockern und mehr Sitzgelegenheiten für Schüler zu schaffen.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns zeigte Verständnis für diese Wünsche, warnte aber eindringlich davor, sich vom Wunsch nach mehr Möblierung hinreißen zu lassen. Jeder Blumenkübel bedeute auch Mehraufwand für den Winterdienst. Deshalb bat er dringend darum, die Schulhoffläche bis auf den Randbereich nach Möglichkeit nicht anzutasten.

Außerdem verwies er auf den Wunsch der Schulleitung, auf der anderen Seite des Gebäudes einen Aufenthaltsbereich für Schüler zu schaffen.

Am Ende schloss sich der Ausschuss der Konzeption an, vorbehaltlich der Abstimmung mit der Schulleitung.

Die Arbeiten sollen in den kommenden Sommerferien vorgenommen werden. Die Gesamtkosten hat die Verwaltung mit 283.000 Euro angesetzt.

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