Monschau - Schulentwicklungsplanung „auf einem guten Weg”

Schulentwicklungsplanung „auf einem guten Weg”

Von: ess
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Monschau. „Gut Ding will Weile haben” sagt man, und bei der Zusammenlegung der Grundschulen und Neustrukturierung der Schullandschaft ist man in Monschau „auf einem guten Weg” konnte Andrea Compes vom Schulamt der Stadt am Dienstag dem Schulausschuss berichten.

Von einem „sanften Übergang” in die neue Struktur zum Schuljahr 2011/12 sprach Compes und bezeichnete es als Vorteil, dass im nächsten Schuljahr die langjährigen Standorte noch erhalten bleiben. Schulleitungen und Lehrerkollegien könnten somit die anstehenden Veränderungen in aller Ruhe vorbereiten und entsprechende pädagogische Konzepte entwickeln.

Die Kölner Bezirksregierung hat den anstehenden Änderungen bereits zugestimmt. Der Schulrat der Städteregion habe, so Andrea Compes weiter, die Lehrerbesetzung „großzügig beplant”, um die Schulen bei deren Umstellungsprozess zu unterstützen. Das heißt außerdem, dass es im nächsten Schuljahr noch keine Fahrschüler gibt.

Entwicklungsplan in der Mache

Auch die Schulentwicklungsplanung für die weiterführenden Schulen der Stadt ist in der Mache, wie Bürgermeisterin Margareta Ritter vor dem Schulausschuss ausführte. Besonderen Handlungsbedarf gibt es nach Darstellung der Verwaltungschefin immer wieder für die Hauptschule. Zwar komme auch für das Schuljahr 2010/11 wieder eine Eingangsklasse zusammen, doch, so Ritter, „das ist immer ein Bibbern”. Die Stadt Monschau wolle bei der Planung auch die Nachbarkommunen Roetgen und Simmerath mit ins Boot holen, zumal die Gemeinde Simmerath den Standort ihrer Hauptschule stärken wolle.

Die Erhebung der für die Planung notwendigen Daten solle extern vergeben werden und zwei bis drei Monate in Anspruch nehmen. Dabei solle „sehr konkret” auf die Schulleiter zugegangen werden, versicherte die Bürgermeisterin. Und auch die demographische Entwicklung werde berücksichtigt.

Die Daten werden sodann an einen Arbeitskreis weitergegeben, dem die weiterführenden Schulen der Stadt Monschau, die Hauptschule Simmerath, die Bischöfliche Mädchenrealschule St. Ursula und die Förderschule Eicherscheid angehören sollen. Die Privatschule Conventz in Roetgen bleibe außen vor. Ritter: „Das ist keine Abwertung dieser Schule, aber wir beschränken uns auf Schulen, bei denen ein staatlicher Bildungsauftrag dahinter steht.”
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