Schulausschuss der Städteregion: Debatte über Abendschulen

Von: mh
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Aachen. Zum Ende des laufenden Schuljahrs bereits sollen die Pforten der Abendrealschule und des Abendgymnasiums in den Räumen der ehemaligen Grundschule Eintrachtstraße dicht gemacht werden.

Grund genug für die Fraktionen der Linken, der FDP sowie der UWG im Städteregionstag, die Türen für die politische Debatte zur künftigen Unterbringung aufzustoßen. „Es kann nicht angehen, dass die Beschlussvorlage zur Verlagerung der Einrichtungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit beraten wird”, erklärt Marika Jungblut, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken.

Zahlreiche (potenziell) Betroffene hätten das Recht, in der Sitzung des Schulausschusses der Städteregion mehr über die konkreten Standortpläne zu erfahren. Wie berichtet, konkretisiert sich derzeit das Vorhaben, die städtische Musikschule umgehend an die Eintrachtstraße umzusiedeln.

Die jetzige Zentrale am Blücherplatz, in der der musikalische Nachwuchs seit 1961 betreut wird, soll verkauft werden, da in dem 1905 errichteten Prachtbau erheblicher Sanierungsbedarf besteht.

Nach Informationen unserer Zeitung sollen die Abendschüler ab Herbst im Euregiokolleg in Würselen unterrichtet werden. Eine offizielle Bestätigung dazu war allerdings nicht zu erhalten. „Zurzeit werden verschiedene Standort-Optionen geprüft”, betonte Detlef Funken von der Pressestelle der Städteregion stattdessen.

Weiteres werde im öffentlichen Teil der Sitzung mitgeteilt. „In jedem Fall wäre es schwierig, so schnell einen Ortswechsel zu organisieren. Das sehen auch die Elternvertreter so”, betont Marika Jungblut. „Die Betroffenen haben ein Recht darauf, jetzt mehr über die Pläne zu erfahren.”

In jedem Fall bestehe die Möglichkeit für alle Bürger, im Rahmen der Einwohnerfragestunde Anfragen an Politik und Verwaltung zu richten. Der Schulausschuss tagt am morgigen Mittwoch in Aachen ab 16 Uhr im Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg, Beeckstraße 23-25.
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