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Schützenverein ist „gesellschaftlich der rote Faden“

Von: M. S.
Letzte Aktualisierung:
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Zu ihrem Sebastianusfest ehrten die Imgenbroicher Sankt-Hubertus-Schützen langjährig treue Mitglieder und die Vereinsbesten in den sportlichen Wettbewerben. Foto: Manfred Schmitz

Imgenbroich. Mit einem von Pfarrer Karl Schnitzler zelebrierten Gottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Josef eröffneten die Imgenbroicher Sankt-Hubertus-Schützen am Sonntagvormittag traditionell ihr Sebastianusfest. Es wird weltweit offiziell um den 20. Januar zur Erinnerung an den römischen Märtyrer gefeiert.

Nach der Messfeier zogen rund 60 Schützen ins Bürger-Casino Imgenbroich, begleitet von Klängen des Trommler- und Pfeiferkorps. Die Musikvereinigung „Harmonie“ war mit nur vier freiwilligen Solisten unter den Marschierern vertreten. Vorstand und Dirigent hatten – mit akzeptierter Entschuldigung – den dennoch überraschten Schützen offiziell erklärt, die lange vertraute Partnerschaft und musikalische Unterstützung des Orchesters zu bevorstehenden öffentlichen Schützenauftritten (Kirmes, Karneval) diesmal nicht leisten zu können.

Die Eucharistiefeier wurde dagegen vom Imgenbroicher Kirchenchor unter der Leitung von Willi Mertgens gesanglich ansprechend begleitet. Zur von rund 30 Mitgliedern besuchten Generalversammlung am vergangenen Freitag, deren Verlauf und Ergebnisse Brudermeister Ralf Schmitz und sein Vorstandskollegium im Rahmen des Sebastianus-Frühstücks erörterten, bemerkte Schmitz, die Bruderschaft habe derzeit 112 Angehörige.

Er hieß in der Runde Ehrenkönigin Amanda, den amtierenden Regenten Lothar, Schülerprinz Marcel wie Ortvorsteher Bernd Neuß willkommen. Es galt eine Personalveränderung zu vermelden: Peter Franzen ist frisch gekürter Jungschützenmeister, vertreten von Dominik Barth. „Nun ist unser Vorstand fast vollzählig, lediglich die Besetzung meines Stellvertreterpostens ist noch offen, aber diese Lücke schließen wir auch noch“, ist der Vorsitzende zuversichtlich.

Das vergangene Jahr war überaus erfolgreich, sind die Schützen überzeugt, „ein absolutes Highlight war das Bezirksfest. Die Resonanz auf diese Großveranstaltung strahlte positiv weit über Imgenbroich hinaus“. Die Ehrung langjähriger Mitglieder bildete einen wesentlichen Tagesordnungspunkt der Versammlung. Für 25-jährige Zugehörigkeit wurden Helene Käfer, Kurt Offermann und Ehrenkommandant Günter Rohleder und Wolfgang Stollenwerk ausgezeichnet.

Lustige Ständchen

40 Jahre trägt Ingo Nießen die grüne Schützenuniform, bewährter Fahnenträger und Ex-König Horst Krökel besitzt nun die Anerkennung seiner in fünf Jahrzehnten erworbenen Goldmeriten in Form einer Urkunde. Brudermeister Schmitz ernannte Erika Johnen und Helene Käfer, die das 80. Lebensjahr vollendeten, zu Ehrenmitgliedern.

Der Kirchenchor verbreitete mit lustigen Ständchen musikalischen Frohsinn und gute Laune. Bruno Welter, Sprecher Chores, machte den Gastgebern ein Kompliment: „Wir singen gern für euch und euer Publikum. Die Hubertusschützen sind gesellschaftlich der rote Faden für Imgenbroich!“

Die Trommler und Pfeifer unterhielten die Anwesenden mit flotten Klängen zum taktvollen Mitschunkeln. Unter dem Dirigat von Yvonne Schmitz vernahmen die Zuhörer nicht erst beim legendären „Fliegermarsch“ temperamentvolle Töne.

Das Bezirksschützenfest wird im Sommer in Rurberg stattfinden, und schon jetzt stand im Bürger–Casino eine Sammelbüchse bereit, deren Inhalt dem ABK-Kinderhilfswerk zugute kommen soll.

Zum guten Schluss wurden die Erstplatzierten der Vereinsmeisterschaften in den sportlichen Disziplinen und Altersklassen bekannt gegeben.

Beste Treffer

In der Schülerklasse siegte Marcel Winter mit 375 Ringen. Bester Jugendlicher wurde Dirk Winter (382). In der Damenriege lag Lisa Merkens (380) vorn, gefolgt von Andrea Franzen (369) und Amanda Steffens (365), Helga Schreiber und Christel Franzen. Bei den Schützen behielt Peter Franzen mit 382 erzielten Ringen die Oberhand.

In der Altersklasse duellierten sich um die Spitzenränge Karl Franzen (392) und Ralf Schmitz (377). Franz Tings beendete den Senioren-Vergleichskampf mit 390 Ringen vor Robert Schreiber (382).

Die Statistik verrät, dass Karl Franzen der beste Treffer der Meisterschaftsrunde überhaupt gelang: Das den Pokal sichernde Projektil schlug nur zwölf Tausendstel Millimeter von der schwarzen Mitte ein. Franz Tings holte mit 50 Ringen den Pokal der Vereinsmeister; er trat gegen vier Gegner in die Bahn, die im Finale nur einen Ring weniger verbuchten.

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