Schreibworkshop: Keine Angst vor dem weißen Blatt

Von: pp
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Autor Peter Wawarzinek bietet im Rahmen der Lit.Eifel einen Schreibworkshop an.

Eupen. Erfolgsautor Peter Wawerzinek will angehenden Buchautoren die Angst vor dem weißen Blatt Papier nehmen. Im Rahmen der Lit.Eifel können Interessierte an einem zweitägigen Schreibworkshop unter der Leitung des preisgekrönten Schriftstellers teilnehmen.

Dieser findet am Samstag und Sonntag, 22./23. Oktober, im Kloster Heidberg, Bahnhofstraße 4 in Eupen statt. Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf begrenzt, die Teilnahmegebühr beträgt 175 Euro.

„Ich will nicht theoretisieren und lehrmeistern, sondern auf Augenhöhe einfach von mir und meinen Erfahrungen reden, kleine Tipps verabreichen, von meinen Irrtümern und vergeblichen oder Hoffnung säenden Gesprächen reden, von meinen Freuden und Wutansätzen, von den Verlegern und ihren Macken sprechen, über vergebliche Aktionen, Volltreffer, Motive“, kündigt Wawerzinek an.

Im Mittelpunkt des Schreibseminars steht die intensive Textarbeit. Mit dem Schriftsteller werden die Texte der Teilnehmer diskutiert und deren Schwächen und Stärken herausgearbeitet und analysiert. Das Seminar richtet sich ebenso an Autoren, die bereits Texte veröffentlicht haben und den letzten Feinschliff benötigen als an solche, die gerade erst begonnen haben, ihr Talent fürs Schreiben zu entdecken.

Interessierte Teilnehmer sollten sich ab sofort mit einem fünf- bis sechsseitigen eigenen Text bewerben, den sie an die Agentur ProfiPress, Schoßbachstr. 3, 53894 Mechernich, lit.eifel@profipress.de senden.

Peter Wawerzinek wurde 1954 unter dem Namen Peter Runkel geboren. Er wuchs in verschiedenen Heimen und bei verschiedenen Pflegeeltern auf. Seit 1988 arbeitet er als freier Schriftsteller, Regisseur und Hörspielautor.

Wawerzinek erhielt 1991 das Bertelsmann-Stipendium beim Ingeborg-Bachmann-Preis und den Deutschen Kritikerpreis für Literatur, 1993 ein Stipendium des Deutschen Literaturfonds sowie den Hörspielpreis der Akademie der Künste (Berlin). Er war außerdem Stipendiat des Heinrich-Böll-Hauses in Langenbroich (Eifel) und erhielt das Alfred-Döblin-Stipendium der Berliner Akademie der Künste in Wewelsfleth.

Sein Roman „Rabenliebe“ (2010) war ein sensationeller Erfolg. Zuletzt erschien von ihm im März 2014 der Roman „Schluckspecht“, der, wie auch schon sein vorangegangenes Werk „Rabenliebe“ von der Presse fast ausnahmslos gefeiert wurde. „Rabenliebe“ gewann 2010 in Klagenfurt den Ingeborg-Bachmann-Preis und den Publikumspreis.

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